Weltranglistenerste Naomi Osaka führt das Teilnehmerfeld an – in unserer Bildergalerie sehen Sie, welche Stars sonst noch in Stuttgart aufschlagen werden. Foto: Getty

Die japanische Weltranglistenerste Naomi Osaka führt das Teilnehmerfeld des Porsche Tennis Grand Prix in Stuttgart an (20. bis 28. April). Das Turnier ist derart stark besetzt, dass ein langjähriger Glamourstar des Welttennis eine Wildcard benötigt, um ins Hauptfeld zu gelangen.

Stuttgart - Auch für die neue Tennis-Königin gibt es nicht nur Sonnenstunden. Beim Turnier in Indian Wells, wo im Vorjahr ihr Durchbruch an die Spitze begann, musste sich Naomi Osaka diesmal schon im Achtelfinale Belinda Bencic (Schweiz) mit 1:6, 3:6 geschlagen geben. Doch ändert der Rückschlag nichts daran, dass die 21 Jahre alte Japanerin der neue Superstar im Frauentennis ist.

Naomi Osaka ist die erste Asiatin an der Spitze der Weltrangliste, sie triumphierte bei den vergangenen beiden Grand Slams in New York und Melbourne. Klar also, dass die Tochter eines haitianischen Vaters und einer japanischen Mutter die große Attraktion der 42. Auflage des Porsche Tennis Grand Prix in Stuttgart ist (20. bis 28. April). „Wir freuen uns riesig, dass sie dabei ist“, sagt die Sportliche Leiterin Anke Huber, „sie ist auf und außerhalb des Platzes zu einer richtigen Persönlichkeit geworden.“

Auch Angelique Kerber kommt wieder nach Stuttgart

Osaka führt das Starterfeld an, das auch ansonsten hochkarätiger kaum besetzt sein könnte. „Wir haben eines der stärksten Felder aller Zeiten“, sagt Turnierdirektor Markus Günthardt. Die ersten acht Spielerinnen der Weltrangliste sind komplett vertreten, darunter auch Wimbledon-Siegerin Angelique Kerber (derzeit Nummer acht).

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Die Siegerinnen der vergangenen acht Jahre schlagen vollzählig in der Porsche-Arena auf, also auch Julia Görges (Siegerin 2011) und Lokalmatadorin Laura Siegemund (Siegerin 2017), die ebenso wie Andrea Petkovic eine Wildcard erhält. So stark ist das Teilnehmerfeld, dass der russische Superstar Maria Scharapowa, derzeit nur Nummer 29 der Welt, ebenfalls eine Wildcard benötigt, um ins Hauptfeld zu kommen. Die inzwischen 31-Jährige holte sich in Stuttgart zwischen 2012 und 2014 dreimal in Serie den Titel.

„Wir werden schon in der ersten Runde absolute Topduelle sehen“, sagt Markus Günthardt, „unser Turnier ist wie ein Grand Slam in der zweiten Woche.“ Titelverteidigerin ist die Tschechin Karolina Pliskova, die sich 2018 im Finale gegen Coco Vandeweghe (USA) den Sieger-Porsche sicherte.

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