Die Millionenklage aus dem Kreis der Merckle-Gruppe gegen die Porsche-Muttergesellschaft kommt Ende Oktober vor Gericht. Wie eine Sprecherin des Landgerichts Braunschweig am Montag sagte, ist der erste Verhandlungstermin am 30. Oktober. Foto: dpa

Die Millionenklage aus dem Kreis der Merckle-Gruppe gegen die Porsche-Muttergesellschaft kommt Ende Oktober vor Gericht. Wie eine Sprecherin des Landgerichts Braunschweig am Montag sagte, ist der erste Verhandlungstermin am 30. Oktober.

Braunschweig/Stuttgart - Die Millionenklage aus dem Kreis der Merckle-Gruppe gegen die Porsche-Muttergesellschaft kommt Ende Oktober vor Gericht. Wie eine Sprecherin des Landgerichts Braunschweig am Montag sagte, ist der erste Verhandlungstermin am 30. Oktober. Zuvor hatte der „Spiegel“ darüber berichtet. Am selben Tag sollen den Angaben zufolge noch weitere Klagen gegen die Porsche SE (PSE) verhandelt werden.

Die PSE ist am Braunschweiger Landgericht mit mehreren Klagen in Milliardenhöhe konfrontiert. Dabei geht es um Forderungen im Zuge der gescheiterten Übernahmeschlacht mit Volkswagen vor rund fünf Jahren, durch die sich Anleger wegen Kursturbulenzen rückblickend um ihr Geld gebracht sehen. Die Porsche SE weist die Vorwürfe zurück.

Initiator der Merckle-Klage ist die HWO GmbH aus dem Kreis der Unternehmensgruppe. In dem Fall geht es um Schadenersatzforderungen von fast 213 Millionen Euro. Der Milliardär Adolf Merckle hatte sich mit VW-Aktien verspekuliert und schwere Verluste eingefahren. Er nahm sich 2009 das Leben. Seine Familie teilte damals mit, die Finanzkrise und die daraus folgende wirtschaftliche Notlage seiner Unternehmen hätten ihn gebrochen.

Hat Ihnen der Artikel gefallen? Jetzt teilen: