Porsche Klagen bremsen VWs Fusionspläne

Von StN 

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Porsche schlüpft womöglich doch nicht so schnell unter das Dach von Volkswagen.

Stuttgart - Porsche schlüpft womöglich doch nicht bis Ende 2011 unter das Dach von Europas größtem Autohersteller Volkswagen. Grund sind schwelende juristische Auseinandersetzungen im Zuge der gescheiterten Übernahme von VW durch Porsche sowie Steuerrisiken in Milliardenhöhe. In den USA, aber auch in Deutschland, droht Porsche nach Schadenersatzklagen von Fondsgesellschaften ein jahrelanger Rechtsstreit. "Aus diesem Grund könnte sich die angestrebte Verschmelzung möglicherweise verzögern", sagte VW-Chef Martin Winterkorn, der auch der Porsche-Holding SE vorsitzt. Im Extremfall könnte Porsche erst drei Jahre später in den Wolfsburger VW-Konzern integriert werden.

Winterkorn ebenso wie der seit Anfang Oktober amtierende Porsche-Chef Matthias Müller halten jedoch an den Fusionplänen fest. In 400 Projekten loten Vertreter beider Konzerne derzeit Möglichkeiten der Zusammenarbeit aus, bis Ende dieses Jahres will Porsche über zwei zusätzliche Baureihen entscheiden. Im Autogeschäft fuhr der Sportwagenbauer zuletzt neue Rekorde ein.

 

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