Blick in einen Porsche Taycan. Foto: dpa/Patrick Pleul

Porsche oder Tesla? Der Sieger auf dem Papier ist nicht unbedingt der Schnellste auf der Rennstrecke: In einer TV-Sendung trat nun Teslas Model S gegen den neuen Taycan Turbo S an – mit einem überraschenden Ergebnis.

Stuttgart - Ist der neue Taycan wirklich ein „Tesla-Killer“? Seit sich Tesla-CEO Elon Musk mit mehreren Tweets über seine deutsche E-Auto-Konkurrenz lustig gemacht hatte – und den Stuttgarter Autobauer auch am Nürburgring herausfordern wollte – ist nicht nur ein medialer Konkurrenzkampf um die Elektro-Vorherrschaft entbrannt. Bei der Frage, ob Porsches Taycan – er soll in 2,8 Sekunden auf 100 Kilometer pro Stunde kommen – die Konkurrenz aus Kalifornien schlagen kann, spielt auch ein gewisser Coolness-Faktor mit. Porsche-CEO Oliver Blume sagte in einem Interview, dass er den Taycan gar nicht mit Teslas Model S vergleichen würde – Porsche sei sowieso der Inbegriff von „cool“.

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Die TV-Sendung Auto Mobil ließ die beiden Konkurrenten nun in einem Vergleichstest gegeneinander antreten. In mehreren Beschleunigungsrennen zeigten der Taycan Turbo S und das Tesla Model S P100D, wie viel sie aus den E-Motoren rausholen können.

Sieger auf dem Papier – Gewinner des Rennens

Das Ergebnis des Rennens überraschte, denn auf dem Papier sollte der Tesla eigentlich als klarer Gewinner hervorgehen. Doch sowohl im Handling-Test, als auch in mehreren Beschleunigungsrennen überholte der E-Porsche die amerikanische Konkurrenz, obwohl der Taycan in 2,8 Sekunden auf 100 Kilometer pro Stunde kommen soll – ein Tesla hingegen schafft den Start in nur 2,4 Sekunden.

Ob es an den Reifen lag?

Es ist nicht bekannt, welche Reifen bei dem Tesla Model S P100D eingesetzt wurden. Dass sie auf der nassen Rennstrecke eine nicht unbedeutende Rolle gespielt haben könnten, kann ein Grund für das schlechtere Abschneiden sein. Auch warum für den direkten Vergleich nicht das Model S „Raven“ gefahren wurde, ist nicht bekannt. Dieses jüngere Modell verfügt über einen stärkeren Antriebsstrang und ist auch mit einer neuen Federung ausgestattet.

Im Video sehen Sie das Beschleunigungsrennen:

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