Olivia von Platen ist gewissermaßen sogar froh, dass ihr Mann nicht länger bei Porsche arbeitet. Foto: IMAGO/Jan Huebner / IMAGO/Funke Foto Services

Normalerweise ist es kein Grund zur Freude, den Job zu verlieren. Bei den von Platens scheint das Porsche-Aus von Familienvater Detlev aber auch viel Positives zu bewirken.

Olivia von Platen hat in der aktuellen Folge ihres Podcast „Die A&O Hotline“ mit Anahita Rehbein über ihr Familienleben gesprochen, seitdem Ehemann Detlev von Platen nicht mehr bei Porsche beschäftigt ist. „Im Nachhinein ist es wirklich das Allerbeste, was uns hätte passieren können“, sagte die 29-Jährige. Detlev von Platen war bis Anfang Februar 2025 Vetriebschef bei dem Stuttgarter Sportwagenbauer.

 

Im wirklich Guten hatte man sich damals nicht getrennt, was Olivia von Platen, die als Influencerin tätig ist und der auf Instagram über 135 000 Menschen folgen, in der aktuellen Podcast-Folge nochmals bekräftigt hat: „Er hatte voll das Verantwortungsgefühl gegenüber Porsche“, weil er 30 Jahre dort gearbeitet habe, „das war für ihn wie eine Familie.“

Olivia von Platen habe ihrem Mann nie einen Vorwurf gemacht, auch wenn er aufgrund des Jobs häufig nicht bei seiner Familie sein konnte, erzählt die Influencerin und zweifache Mutter unserer Redaktion auf Nachfrage. „Es gab ja offensichtlich einen guten Grund dafür. Jetzt geht Detlev in der Rolle als Familienmensch wahnsinnig auf. Ich finde es schön zu beobachten, wie auch die Kinder das Verhältnis zu ihrem Vater im letzten Jahr verändert haben.“

Ex-Porsche-Manager: Vom Arbeitstier zum Familienmensch

Familienzeit sei immer ein kostbares Gut, so die 29-Jährige. „Mein Mann war durch seine Arbeit immer sehr stark eingespannt – nicht nur zeitlich, sondern auch mental – der Beruf war sein Leben. Er war 90 Prozent bei der Arbeit und dann kam die Familie.“ Sie bewundere deshalb auch, dass er es geschafft habe, sich von seinem Beruf loszulösen. „Ich glaube, dass es für Menschen, die sich so intensiv um ihren Job kümmern einfach schwierig ist, da ein Ende zu finden.“

Wenn das Arbeitsverhältnis anders zu Ende gegangen wäre, „ohne diesen emotionalen Cut für ihn“, hätte ihr Ehemann aber womöglich persönliche Entwicklungen verpasst, über die sie heute froh ist. So berichtet Olivia von Platen über einen Familienurlaub in den Bergen, bei dem sich ihr Mann von seiner besten Seite gezeigt habe. Mit der Familie habe er nun direkt eine neue Aufgabe bekommen, die ihn einnehme.

Auswanderungspläne sind passé

„Wenn er jetzt ein Jobangebot bekommt, zum Beispiel in den USA zu arbeiten, sagt er: Nene, ich mach mal genauso weiter“, sagte von Platen im Podcast. Eine Zeit lang sei zwar im Raum gestanden, in die USA auszuwandern. Das sei heute aber passé, so von Platen gegenüber unserer Redaktion. „Aufgrund der politischen Lage dort und weil mein Freundeskreis und meine ganze Familie hier sind, bin ich sehr froh darüber, dass Detlev sich hier auch wohl fühlt. Die USA wird es also nicht werden. Ich gebe mein Bestes, ihn davon abzuhalten, jemals nochmal etwas anzufangen“, so von Platen. „Wir können es uns hier so schön machen.“

In die Berge zu fahren, damit die ganze Familie mal den Kopf freibekomme, sei übrigens seine Idee gewesen, sagte die zweifache Mutter: „Früher wäre das never möglich gewesen.“

Auch Podcast-Partnerin Anahita Rehbein, ehemalige Miss Germany, freut sich über die neue Situation der von Platens. Detlev von Platen habe eine „krasse Entwicklung“ durchgemacht: „Überleg mal, was das für eine Bereicherung für die Kinder ist.“

Olivia und Detlev von Platen haben zwei gemeinsame Kinder. Aktuell verarbeitet die Familie einen tragischen Schicksalsschlag, denn Olivia von Platen hat kürzlich eine Fehlgeburt erlitten. Auch in dieser schweren Zeit erlebt von Platen ihren Mann als große Stütze, wie sie selbst sagt. Die traurige Nachricht machte die Influencerin Anfang Dezember auf ihrem Social Media-Account öffentlich und möchte nun anderen Frauen helfen, mit ähnlichen Situationen umzugehen.