Die achte Generation des 911 Targa aus Zuffenhausen. Foto: Porsche

Porsches Ur-Targa von 1965 hat den Status einer Designikone. Nun erweitert der Stuttgarter Sportwagenhersteller seine 911er Reihe – und erinnert an diesen Klassiker.

Stuttgart - Die Elfer-Familie bekommt in diesem August Zuwachs: Den neuen 911 Targa der achten Generation bringt Porsche als Cabrio mit Glasdach und Stoffmütze auf die Straße. Wie beim Ur-Targa besteht das Dachsystem aus dem charakteristischen breiten Bügel, einem beweglichen Dachteil über den Vordersitzen und der umlaufenden Heckscheibe. Der Targa, eine Art Hybrid aus Coupé und Cabriolet mit markantem, breitem Bügel hinter den Sitzen, kam erstmals 1965 auf den Markt.

In 19 Sekunden lässt sich das Dach öffnen oder schließen, wie der Stuttgarter Autobauer mitteilte. Die als Targa 4 und als Targa 4 S angebotenen Modelle sollen demnach in den kommenden Tagen in den Handel kommen. Die Preise liegen bei rund 128.000 Euro für den Targa 4 und bei rund 144.000 Euro beim 4S.

In 3,6 Sekunden auf Tempo 100

Für Porsche-Feeling soll der Sechszylinder-Boxermotor mit drei Litern Hubraum sorgen. So sprintet der 911 Targa 4 (mit 385 PS) aus dem Stand in 4,2 Sekunden auf Tempo 100 – und ist damit ein Zehntel schneller als bisher. Die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 289 Stundenkilometern. Der Targa 4S kann das noch überbieten: Der Sportflitzer bringt es mit seinen 450 PS in der Spitze auf Tempo 304 – und ist in 3,6 Sekunden bei 100 Stundenkilometern.

Die Optik erinnert an die Design-Elemente der 992-Modellgeneration. Die Karosserie vorne kennzeichnen prägnante Radhäuser. Die Fronthaube nimmt mit der eingeprägten Vertiefung zwischen den LED-Scheinwerfern das Design der ersten 911-Generationen auf. Am Heck fällt der ausfahrbare Heckspoiler ins Auge. Das Interieur entspricht den 911 Carrera-Modellen.

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