Der mutmaßliche Dealer verfing sich bei der Flucht vor der Polizei in einem Maschendrahtzaun. (Symbolbild) Foto: imago images/Hanke/Gabriele Hanke via www.imago-images.de

Polizisten wollen am Dienstag in Bietigheim-Bissingen ein Trio kontrollieren, als einer der Männer zur Flucht ansetzt. Doch weit kommt der 20-Jährige nicht. Bei der Kontrolle wird den Beamten schnell klar, warum der junge Mann das Weite suchten wollte.

Bietigheim-Bissingen - Einem 20 Jahre alten mutmaßlichen Drogendealer ist bei seiner Flucht vor der Polizei am Dienstagnachmittag in Bietigheim-Bissingen (Kreis Ludwigsburg) ein Maschendrahtzaun zum Verhängnis geworden. Die Beamten fanden bei der anschließenden Kontrolle neben Drogen auch eine verbotene Schlagwaffe.

Wie die Polizei mitteilt, wollten Beamte des Reviers Bietigheim-Bissingen gegen 16.45 Uhr ein Trio in der Berliner Straße kontrollieren. Als der 20-Jährige die Polizisten sah, setzte er zur Flucht an, doch weit kam er nicht. Nachdem der Flüchtige über einen angrenzenden Spielplatz gerannt war, wollte er über einen kleinen Maschendrahtzaun springen, blieb dabei allerdings mit den Füßen hängen und stürzte zu Boden. Nun war es ein Leichtes für die Beamten, den Verdächtigen zu fassen. Bei der Kontrolle wehrte sich dieser aber heftig.

In seiner Jacke fanden die Beamten schließlich verkaufsfertig abgepackte Betäubungsmittel und Bargeld in typischer Stückelung. Daraufhin wurde die Wohnung des 20-Jährigen auf richterliche Anordnung durchsucht. Dort fanden die Polizisten eine nach dem Waffengesetz verbotene Schlagwaffe. Der Verdächtige wurde nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen entlassen. Er muss nun mit Strafanzeigen wegen Widerstand gegen Polizeibeamte und Verstößen gegen das Betäubungsmittel- sowie das Waffengesetz rechnen.

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