Die Ausstattung eines Paintball-Spielers: Die Polizei rückte genau deshalb mit einem Großaufgebot aus. Foto: Achim Zweygarth/Foto: Achim Zweygarth

Riesiger Polizeieinsatz in Schramberg: Die Polizei rückt mit einem Großaufgebot aus, da Spaziergänger einen junger Mann mit Tarnanzug, Helm und Gewehr gesehen haben. Es handelt sich schlussendlich um einen Painball-Spieler.

Schramberg - Ein junger Mann mit Tarnanzug, Helm und Luftgewehr hat in Schramberg (Kreis Rottweil) einen Polizeieinsatz ausgelöst. Wie die Polizei am Sonntag mitteilte, lief der 18-Jährige am Samstagnachmittag mit einem Rucksack und einem Luftgewehr, das einer Maschinenpistole ähnelte, durch die Straßen. Spaziergänger alarmierten die Beamten, die mit fünf Streifenwagen anrückten. Auch ein Polizeihubschrauber wurde angefordert.

Gewehr wird waffenrechtlich geprüft

An dem Haus, aus dem der junge Mann gekommen war, trafen die Polizisten auf dessen Schwester. Sie erklärte, ihr Bruder sei auf dem Weg zu einem Paintball-Spiel gewesen. Beim Paintball treten zwei Mannschaften mit dem Ziel gegeneinander an, die Mitglieder des gegnerischen Teams mit Farbmunition abzuschießen.

Kurze Zeit später erschien der 18-Jährige in Begleitung seines Vaters, um die Situation zu erklären. Die Polizei nahm ihm die täuschend echte Waffe ab. Sie wird waffenrechtlich überprüft. Da Paintball-Spiele nur auf speziellen Spielfeldern erlaubt sind, werde geprüft, ob der junge Mann die Einsatzkosten der Polizei tragen muss.

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