Die Polizei rückte mit mehreren Streifenwagen aus. (Symbolbild) Foto: picture alliance / dpa/Carsten Rehder

Ein 54-Jährige meldet sich in der Nacht zum Dienstag per Notruf bei der Polizei und droht damit, seinen Nachbarn zu erschießen. Als die Polizei eintrifft und drei Waffen beschlagnahmt, rastet der Mann komplett aus.

Holzgerlingen - Die Polizei ist in der Nacht zum Dienstag zu einem Einsatz nach Holzgerlingen (Kreis Böblingen) ausgerückt, nachdem ein 54-Jähriger per Notruf angedroht hatte, seinen Nachbarn zu erschießen. Der stark betrunkene Tatverdächtige konnte schließlich überwältigt werden.

Wie die Polizei mitteilt, hatte der 54-Jährige gegen 1.40 Uhr per Notruf bei der Polizei gemeldet und angedroht, seinen Nachbarn zu erschießen, weil dieser ihm offenbar kurz zuvor die Nachbarschaftshilfe aufgekündigt hatte. Mehrere Streifenwagenbesatzungen eilten zum Ort des Geschehens und umstellten das Gebäude. Nach einer ersten Kontaktaufnahme öffnete der 54-Jährige die Terrassentür und ließ sich zunächst widerstandslos festnehmen.

Bei der Durchsuchung des Hauses fanden die Beamten drei Schusswaffen, die noch waffenrechtlich überprüft werden müssen. Als die Polizisten die Waffen beschlagnahmten, rastete der 54-Jährige aus, schrie herum und drohte an, die Polizisten beim nächsten Mal zu erschießen. Bei dem Verdächtigen wurde ein Atemalkoholtest durchgeführt, der den Verdacht bestätigte, dass der Mann erheblich betrunken war. Die Ermittlungen dauern an.

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