Foto: picture alliance / Patrick Seege/Patrick Seeger

Gleich drei Polizeieinsätze lösen Männer mit Softairwaffen im Hohenlohekreis aus. Zuvor wurden mehrer Männer mit Sturmgewehren im Wald gemeldet.

Niedernhall - Dreimal musste die Polizei am Wochenende im Hohenlohekreis wegen vermeintlich bewaffneter Männer ausrücken. Vor Ort stellte sich heraus, dass die Tatverdächtigen lediglich Softair- oder Schreckschusswaffen bei sich trugen, wie die Ermittler am Montag mitteilten.

Am Freitagnachmittag durchkämmten mehrere Beamte einen Wald bei Niedernhall, weil dort mehrere junge Männer mit Sturmgewehren gemeldet worden waren. Am späten Abend wurde die Polizei nach Öhringen gerufen. Dort schossen zwei Männer mit Schreckschusswaffen. Beim Eintreffen der Beamten waren sie bereits von Zeugen entwaffnet worden. Beide Männer waren betrunken. Am Samstagabend machten drei junge Männer in einem Wald bei Weißbach Zielübungen mit Softairwaffen.

Alle Beteiligten müssen mit Anzeigen rechnen, da das Führen solcher Waffen in der Öffentlichkeit eine Ordnungswidrigkeit darstellt. „Softair- und Schreckschusswaffen können nicht auf Anhieb von echten Schusswaffen unterschieden werden“, erklärte die Polizei. Bei gemeldeten Vorfällen gehe man zunächst grundsätzlich von echten Schusswaffen aus.

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