Auf der Autobahn 7 ist ein Ehepaar von der Polizei gestoppt worden, weil ein Zeuge vermutete, dass die Fahrerin betrunken ist. Foto: dpa

Auf der Autobahn 7 bei Flensburg hat ein Ehepaar private Fahrstunden veranstaltet. Ein Zeuge vermutete eine Trunkenheitsfahrt und rief die Polizei.

Flensburg - „Private Fahrstunden“ hat ein Ehepaar auf der Autobahn 7 bei Flensburg veranstaltet. Wie die Polizei am Montag mitteilte, fiel einem Autofahrer am Sonntagabend die unsichere Fahrweise eines Wagens auf. Er vermutete eine Trunkenheitsfahrt und rief deshalb per Mobiltelefon die Polizei. Daraufhin stoppte ein Streifenwagen die Eheleute.

Am Steuer saß die 30-jährige Ehefrau, die allerdings keinen Führerschein vorweisen konnte. Ihr auf dem Beifahrersitz mitfahrender Mann gab an, ihr bei einer Nachtfahrt „privaten Fahrunterricht“ zu geben, weil sie ihren Führerschein mache und deshalb üben müsse.

„Beiden war offensichtlich nicht bewusst, dass eine private Fahrstunde eine Strafrat darstellt“, erklärte die Polizei. Nicht nur das Fahren ohne Fahrerlaubnis sei verboten. Es sei auch eine Straftat, dies zuzulassen. Sie fertigten daher entsprechende Anzeigen gegen die beiden Eheleute.

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