Poker um den Weltmeister vom VfB Stuttgart Pavard geht wohl nicht direkt zum FC Bayern

Von Dirk Preiß 

In seiner Heimat gefeiert, beim VfB Stuttgart bald wieder am Ball: Weltmeister Benjamin Pavard Foto: Bildbyran via ZUMA Press
In seiner Heimat gefeiert, beim VfB Stuttgart bald wieder am Ball: Weltmeister Benjamin Pavard Foto: Bildbyran via ZUMA Press

Benjamin Pavard macht derzeit noch Urlaub. Ob der Weltmeister danach zum VfB Stuttgart zurückkehrt, statt direkt nach München zu wechseln, scheint nun wieder wahrscheinlicher.

Stuttgart - Dass Jérôme Boateng den FC Bayern noch in diesem Sommer verlässt, ist nach wie vor nicht ausgeschlossen. Einen möglichen logischen Folgetransfer soll es dann aber nicht geben – sagt Karl-Heinz Rummenigge, der Vorstandschef der Münchner. Auf die Frage, ob Benjamin Pavard vom VfB Stuttgart in dieser Transferperiode zum Rekordmeister wechselt, sollte Boateng den Verein verlassen (zum Beispiel in Richtung Paris), sagte Rummenigge gegenüber der „Sport Bild“: „Nein.“ Und begründete dies mit den vorhandenen Alternativen.

„Wir haben Hummels, wir haben Süle, wir haben Martinez, der in der Innenverteidigung spielen kann“, erklärte der Bayern-Chef. Dazu kämen David Alaba sowie die Nachwuchskräfte Lukas Mai und Chris Richards. „Da ist viel Qualität“, fasste Rummenigge zusammen.

Pavard kommt am 13. August aus dem Urlaub

Dass Pavard, 22 und mit Frankreich gerade Weltmeister geworden, im kommenden Jahr vom Neckar an die Isar wechselt, ist dagegen so gut wie sicher. Dann kann der Abwehrspieler den VfB für eine festgeschriebene Ablösesumme von 35 Millionen Euro verlassen. Für einen sofortigen Wechsel müsste ein anderer Club noch mindestens 15 Millionen Euro drauflegen. VfB-Sportchef Michael Reschke hatte zuletzt mehrfach betont, Pavard noch ein Jahr in Stuttgart halten zu wollen. Bei einem Angebot jenseits der 50 Millionen Euro wäre ein Transfer aber wohl zügig über die Bühne gegangen – zumal der Innenverteidiger auch nach der WM betonte, künftig gerne in der Champions League spielen zu wollen.

Hier geht es zur Reportage aus Pavards Heimatstadt

Pavard erholt sich derzeit noch von den WM-Strapazen und -Feierlichkeiten. Nach seinem Urlaub soll er am 13. August in die Vorbereitung beim VfB einsteigen. Am 26. August bestreiten die Stuttgarter in Mainz ihr erstes Bundesligaspiel der neuen Saison.

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