Klaas Heufer-Umlauf (im Bild) betreibt zusammen mit Thomas Schmitt und Jakob Lundt den Podcast „Baywatch Berlin“. Foto: dpa/Christoph Schmidt

Seit November 2019 ist Klaas Heufer-Umlauf, bekannt aus diversen Prosieben-Formaten, im Podcast-Business vertreten. Zusammen mit Thomas Schmitt und Jakob Lundt plaudert er in „Baywatch Berlin“ aus dem Nähkästchen. Was der Podcast zu bieten hat, erfahren Sie hier.

Stuttgart - Beim Hören von „Baywatch Berlin“ beschleicht einen manchmal das Gefühl, man wäre Zeuge eines Schwätzchens unter befreundeten Kollegen während der Arbeitszeit geworden – und irgendwie ist es das auch. Der Unterschied liegt in jedem Fall im Themenkomplex TV-Shows und Promis, der den Unterhaltungsfaktor bei diesem Format unter anderem hochhält. Der Podcast im Überblick:

Die Protagonisten

Klaas Heufer-Umlauf plaudert mit Thomas Schmitt – nicht zu verwechseln mit Tommi Schmitt von „Gemischtes Hack“ – und Jakob Lundt über unterhaltsame Geschichten der Gegenwart und Vergangenheit. Alle drei arbeiten schon lange für die Produktion diverser Fernsehsendungen zusammen und haben dementsprechend einiges zu erzählen. Während Schmitt und Lundt im Hintergrund tätig sind, ist Heufer-Umlauf bekannt als Gesicht von TV-Formaten wie „Joko gegen Klaas – Das Duell um die Welt“, „Circus HalliGalli“ oder „Late Night Berlin“.

Darum geht’s

Skurriles und Pannen rund um verschiedene Sendungen, Alltagsgeschichten oder Streitigkeiten im Büro werden von dem Dreier-Gespann nacherzählt – Sticheleien und Insiderwissen inklusive. So reicht die Bandbreite der Erzählungen von Reiner Calmund, der bei der Wok-WM mit seinem Gefährt feststeckte bis hin zum Umzug von Klaas Heufer-Umlaufs Schwester, die mit einer toten, gefrorenen Katze den Wohnort wechselte. Viele Geschichten drehen sich um diverse TV-Sendungen. Um diesen folgen zu können, muss man die Shows nicht zwangsläufig verfolgt haben, es ist aber von Vorteil. Der Podcast ist noch relativ jung, erst Ende vergangenen Jahres erschien die erste Folge. In Zeiten von Corona schaffte es kürzlich eine Ausgabe in das Fernsehprogramm von Prosieben.

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Die Stimmen

Anders als bei vielen anderen Podcasts gibt es bei „Baywatch Berlin“ nicht zwei, sondern drei Hauptprotagonisten. Das Konzept funktioniert überraschend gut. Unverkrampft reden Heufer-Umlauf, Schmitt und Lundt über das, was ihnen gerade in den Sinn kommt. So wirkt es zumindest auf den Zuhörer, was für eine gute Abstimmung untereinander spricht. Bei einem stetigen Gesprächsfluss funken sie sich gegenseitig selten dazwischen. Durch den Wechsel der drei Stimmen entsteht eine angenehme Dynamik.

Suchtfaktor oder Abschaltgefahr

Wer tiefsinnige Gespräche und Diskussionen zu tagesaktuellen Geschehnissen sucht, ist hier falsch. Für alle Anhänger unterhaltsamer „Plauder-Podcasts“ besteht bei „Baywatch Berlin“ hingegen Suchtfaktor. Das Format ordnet sich irgendwo zwischen Promi-Insiderwissen und Gesellschaftsbeobachtungen ein, zum Abschalten vom Alltag genau richtig.

Info

„Baywatch Berlin“ erscheint wöchentlich am Freitag bei Spotify, Podigee und Apple Podcasts.

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