"Die motivierte Stimmung des Landesparteitags zeigt mir, dass die Piratenpartei die Talsohle durchschritten hat", sagt Landeschef Martin Eitzenberger. Foto: dpa

Bei einer Kampfkandidatur setzte sich Martin Eitzenberger am Samstag gegen drei weitere Kandidaten durch und bekam beim Landesparteitag der Piratenpartei in Heidelberg 74,5 Prozent der Stimmen. Der 31-Jährige bleibt somit Vorsitzender.

Bei einer Kampfkandidatur setzte sich Martin Eitzenberger am Samstag gegen drei weitere Kandidaten durch und bekam beim Landesparteitag der Piratenpartei in Heidelberg 74,5 Prozent der Stimmen. Der 31-Jährige bleibt somit Vorsitzender.

Heidelberg - Martin Eitzenberger hat seinen Posten an der Spitze der Piratenpartei im Südwesten verteidigt. Bei einer Kampfkandidatur setzte er sich am Samstag gegen drei weitere Kandidaten durch und bekam beim Landesparteitag in Heidelberg 74,5 Prozent der Stimmen, wie die Partei mitteilte.

Nach Wahlniederlagen und innerparteilichen Querelen gehe es nun darum, die Europawahl sowie die Kommunalwahlen im Südwesten in den Fokus zu nehmen, sagte der 31-Jährige, der seit März 2013 an der Spitze der Südwest-Piraten steht. „Die motivierte Stimmung des Landesparteitags zeigt mir, dass die Piratenpartei die Talsohle durchschritten hat.“

Zudem will die Parteispitze ihre Mitglieder stärker in die politische Meinungsbildung einbinden. Dazu beschloss der Parteitag am Sonntag unter anderem die Einführung einer „Ständigen Mitgliederversammlung“ im Internet, bei der die Mitglieder ihre Meinung kundtun sollen. Zudem sollen die Landesparteitage der Piraten künftig auch online stattfinden. Das heißt, dass Mitglieder von zu Hause aus über das Internet aktiv teilnehmen können.

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