Die Anzeigentafel des Stuttgarter Flughafens verheißt für Germanwings-Flüge nichts Gutes. Foto: jup

Die Piloten von Germanwings streiken und die Fluggäste haben die Wahl: Auf andere Verkehrsmittel ausweichen oder stundenlang am Flughafen warten bis der Streik zu Ende ist. Wir haben uns am Flughafen bei den Reisenden umgehört.

Die Piloten von Germanwings streiken und die Fluggäste haben die Wahl: Auf andere Verkehrsmittel ausweichen oder stundenlang am Flughafen warten bis der Streik zu Ende ist.
Wir haben uns am Flughafen bei den Reisenden umgehört.

Stuttgart -  Es sind nicht viele Menschen, die sich am Freitag am Stuttgarter Flughafen tummeln. Der normale morgendliche Flughafenbetrieb. Nur der Blick auf die Flughafenanzeige lässt etwas anderes vermuten. Doch trotz des Streiks der Lufthansa-Tochter Germanwings ist die Stimmung am Stuttgarter Flughafen relativ entspannt.

Mit 36 ausgefallenen Flügen hat der Streik Stuttgart besonders schwer getroffen. Doch dank der guten Organisation im Vorfeld konnten einige der Reisenden ihre Flüge auf andere Flug-Gesellschaften umbuchen oder die Bahn nehmen. Auch Reisebüros haben die Betroffenen informiert, manche sogar per SMS.

Der Ärger über den Boykott der Germanwings-Piloten in der Sommerferienzeit ist dennoch spürbar am Flughafen Stuttgart. Zurück bleiben Urlauber, die bis zum Ende des Streiks um 12 Uhr Geduld haben müssen.

„Jetzt warten wir hier drei Stunden und mussten trotzdem früher kommen, um zur normalen Zeit einzuchecken“, sagt Matthias Vogt aus Heilbronn, der eigentlich schon im Flugzeug nach Mallorca sitzen wollte. Auch Madita Nehrke aus Pforzheim hatte sich ihren 17. Geburtstag anders vorgestellt: „Wir sind erst nachmittags in Ibiza und dann ist der halbe Tag vorbei.“
 

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