Viele Germanwings-Maschinen bleiben am Freitagvormittag am Boden. Foto: dpa

Alleine in Stuttgart sind insgesamt 36 Flüge vom Piloten-Streik bei Germanwings betroffen. In Deutschland fallen derweil etwa 70 Prozent aller Flüge der Lufthansa-Tochter aus.

Alleine in Stuttgart sind insgesamt 36 Flüge vom Piloten-Streik bei Germanwings betroffen. In Deutschland fallen derweil etwa 70 Prozent aller Flüge der Lufthansa-Tochter aus.

Frankfurt/Main - Die Lufthansa-Tochter Germanwings hat nach der Streikankündigung der Pilotengewerkschaft Vereinigung Cockpit (VC) einen Ersatzflugplan für diesen Freitag erstellt. Von den 164 Flügen an allen deutschen Flughäfen, die in den Streikzeitraum zwischen 6.00 und 12.00 Uhr fallen, werden demnach 116 gestrichen, teilte Germanwings am Donnerstag in Köln mit. Das seien 70 Prozent aller planmäßigen Flüge. Etwa 15 000 Passagiere könnten daher wegen des Streiks der Pilotengewerkschaft ihren Flug nicht antreten.

Betroffen seien vor allem innerdeutsche Flüge. Hingegen sollen die Verbindungen in Urlaubsgebiete stattfinden. Dafür setze Germanwings auch Piloten ein, die sonst im Management der Airline tätig sind. Zudem sollen bei anderen Gesellschaften Flugzeuge gemietet werden.

Die Lufthansa-Tochter bat alle Fluggäste, auf www.germanwings.com den aktuellen Status ihres Fluges zu prüfen. Dort würden die neuesten Informationen regelmäßig veröffentlicht. Bei abgesagten Flügen könnten die Betroffenen ihren Flug kostenlos stornieren oder umbuchen.

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