Durch sinkende Preise für Solarmodule bleiben Photovoltaik-Anlagen rentabel. Foto: dapd

Trotz sinkender staatlicher Förderung für Solaranlagen, lohnt sich die Stromerzeugung auf Hausdächern noch. Trotzdem ist die Zahl der Neubauten von Solaranlagen in Deutschland in den vergangenen zwei Jahren eingebrochen.

Freiburg - Trotz sinkender staatlicher Förderung für Solaranlagen, lohnt sich die Stromerzeugung auf Hausdächern noch. „Solaranlagen rentieren sich weiterhin“, sagte Eicke Weber, Direktor des renommierten Freiburger Fraunhofer-Instituts für Solare Energiesysteme (ISE), unserer Zeitung. Renditen von bis zu fünf Prozent hält Weber für „realistisch“.

In den vergangenen zwei Jahren ist der Neubau von Solaranlagen in ganz Deutschland eingebrochen. Aktuell verfehlt das Land die nationalen Ausbauziele deutlich. Ein Grund für die sinkende Nachfrage nach Dach-Solaranlagen sei die „Verunsicherung der Bürger durch die politische Debatte der vergangenen Monate“. Sachlich sei das aber nicht gerechtfertigt. Durch mehrere Reformen der Erneuerbaren-Energien-Förderung – zuletzt 2014 – sind die staatlichen Vergütungen für Solaranlagen stark gesunken.

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