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Pflegebedürftigkeit kann ältere Menschen von heute auf morgen treffen. Unter hohem Zeitdruck müssen dann meist Töchter und Söhne Pflegelösungen für Mutter und Vater organisieren. Der Pflegewissenschaftler Peter König erklärt bei Facebook Live, wie das gelingt und worauf man unbedingt achten sollte.

Stuttgart - Oft beginnt Pflegebedürftigkeit so: Ein älterer Mensch muss ins Krankenhaus, vielleicht nach einem Sturz mit Knochenbruch oder nach einem leichteren Schlaganfall. Der Patient wird dort einigermaßen wiederhergestellt. Doch kurz vor der Entlassung aus der Klinik wird immer klarer, dass sie oder er sich daheim nicht mehr selbst wird versorgen können. Für nahe Angehörige stellt sich jetzt die Frage: Wohin mit Mutter oder Vater?

Das nächste Forum Gesundheit unserer Zeitung am kommenden Donnerstag nimmt sich des Themas an. „Was tun, wenn die Eltern zum Pflegefall werden?“ – so ist die 18. Ausgabe der gemeinsamen Veranstaltungsreihe unserer Zeitung und der Techniker-Krankenkasse (TK) überschrieben.

Das Forum Gesundheit ist ein digitales Diskussionsformat. Es ist am Donnerstag, 13. Dezember, in der Zeit von 18 bis 18.45 Uhr ausschließlich im Livevideo auf dem Facebook-Kanal unserer Zeitung zu sehen. Der Pflegeexperte Peter König von der Hochschule Furtwangen gibt dabei Tipps rund ums Thema Pflegebedürftigkeit.

Im Ernstfall sind schnelle Entscheidungen erforderlich. Können die Angehörigen – in der Regel sind es Töchter oder Söhne – die Betreuung selbst übernehmen? Sucht man kurzfristig einen Pflegeheimplatz? Oder genügt es, erst mal einen ambulanten Pflegedienst kommen zu lassen? Gibt es flexible Pflegelösungen für den Übergang? Mit ­welchen Kosten muss man rechnen? Und wie beantragt man eigentlich Leistungen der Pflegeversicherung?

Im Notfall sind schnelle Hilfen gefragt

Fragen über Fragen stellen sich den Angehörigen der mittleren Generation im Alter zwischen 40 und 60 Jahren, wenn die Eltern oder Schwiegereltern plötzlich pflegebedürftig werden. Auch wenn das Beratungsangebot deutlich besser ist als noch vor zehn Jahren – es bleibt schwierig, passgenaue und vor allem zeitnahe Antworten zu finden. Das gilt vor allem dann, wenn Töchter und Söhne weiter entfernt von ihren Eltern leben.

Gesprächspartner beim Forum Gesundheit ist Peter König. Er ist Professor für Pflegewissenschaft und Rehabilitationsmanagement an der Hochschule Furtwangen im Schwarzwald. Er weiß, wie man sich als Familie rechtzeitig auf das schwierige Thema vorbereiten kann und wie man im Notfall Hilfen findet.

Leser und digitale User können vorab Fragen an Peter König richten. Natürlich können Fragen auch direkt im Facebook-Live-stream gestellt werden. Vorabfragen an Peter König sollten per E-Mail an forum-gesundheit@stuttgarter-nachrichten.de gesendet werden. Der Livestream ist am 13. Dezember zu sehen – und zwar unter: facebook.com/stuttgarternachrichten. Der Beginn ist um 18 Uhr.

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