Die Diakoniestation will ihre Kernaufgaben wieder in den Blickpunkt rücken: ihre Arbeit für Menschen, die Hilfen und Versorgung im Alltag benötigen. Foto: dpa/Jana Bauch

Nachdem der bisherige Vorstand der Diakoniestation Bietigheim-Bissingen wegen nicht gelöster Streitigkeiten jüngst geschlossen zurückgetreten ist, gibt es jetzt eine neue Führung. Sie will nach vorne schauen und sich um die Kernaufgaben kümmern. Herausforderungen gibt es genug.

Bietigheim-Bissingen - Die Diakoniestation Bietigheim-Bissingen, deren Vorstand nach internen Querelen kürzlich geschlossen zurückgetreten ist, hat einen neuen Vorstand. Vorsitzende ist Eva-Maria Freudenreich, die geschäftsführende Pfarrerin der evangelischen Kirchengemeinde Bissingen. Ihre Stellvertreter sind Andreas Ihle und Elke Röder. Ihle ist Apotheker und gehört als Vertreter der katholischen Kirchengemeinde St. Johannes der Mitgliederversammlung der Diakoniestation-Träger seit Jahren an. Röder ist Vorsitzende der evangelischen Gesamtkirchengemeinde Bietigheim.

Der neue Vorstand will die Differenzen über zur Raumnutzung in der Diakoniestation beseitigen, die Auslöser für den Rücktritt der bisherigen Vorstände Manfred Graf, Rudolf Bayer und Christoph Küenzlen waren. Man sei zuversichtlich, dass „im gutwilligen Zusammenwirken aller Beteiligten eine tragfähige Lösung“ gefunden werde, heißt es in einer Pressemitteilung dazu.

Zumal es dringliche Probleme wie den Pflegepersonalmangel zu bewältigen gilt. Die Diakoniestation sieht sich dafür gut gewappnet: Sie hat die Arbeitsbedingungen für ihre 115 Beschäftigten kontinuierlich verbessert und bei der Benotung durch den Medizinischen Dienst der Krankenkassen in den jüngsten Jahren durchgängig die Note 1,0 erzielt. Die Verantwortlichen hoffen, „dass die tariflich garantierte Bezahlung der Pflegefachkräfte, flexible Arbeitszeiten und ein angenehmes Betriebsklima sich positiv auf die Personalsuche auswirken“. Im Mittelpunkt der Bemühungen der Station stünden immer die Menschen, die Hilfen und Versorgung im Alltag benötigten. „Und das ist nur mit ausreichendem Personal möglich.“

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