Modellbahn-Ausstellung im Leonberger Johannes-Kepler-Gymnasium: Sie gehört einfach zum Pferdemarkt dazu. Foto: Simon Granville

Zum Pferdemarkt in veranstaltet der Modelleisenbahnclub Leonberg traditionell seine Ausstellung. Im Johannes-Kepler-Gymnasium zeigen die Experten, was dabei alles möglich ist.

Die Welt der Modelleisenbahn – sie ist kleiner als die Wirklichkeit, aber dennoch unendlich groß. Das spürten auch die Besucherinnen und Besucher, als sie jetzt im Leonberger Johannes-Kepler-Gymnasium vorbeischauten. Dort veranstaltete der Modelleisenbahnclub Leonberg seine traditionelle Pferdemarkt-Ausstellung. Zahlreiche Vereinsmitglieder und auch viele Gäste präsentierten unter anderem in der Aula, was mit kleinen Zügen, Häuschen, Autos und Figürchen alles entstehen kann.

 

Eisenbahnen sind mal größer, mal kleiner, aber immer detailreich

Die Eisenbahnen waren mal größer, mal kleiner, mal orientierten sich die Besitzer der einzelnen Anlagen an deutschen Zügen aus der Vergangenheit, mal stand die Gegenwart im Fokus. Aber auch Modelle aus den USA gab’s zu bestaunen, ebenso eine Anlage, die ganz den alten gelb-weißen Straßenbahnen gewidmet ist. Für die Kinder hatten die Modellbahnfans eine Lego-Ecke sowie, natürlich, eine Eisenbahn zum Spielen aufgebaut.

Peter Vogt, der Kassier des Vereins, sagt: „Es ist eine super Gelegenheit für uns, uns zu zeigen.“ Einen kleinen Haken gibt es aber derzeit: Der MEC hat seinen Bleibe derzeit in Stuttgart – in Leonberg gebe es laut Vogt derzeit keinen Platz. „Wir sind mit der Verwaltung in Kontakt“; fügt er hoffnungsvoll hinzu. Der 2007 gegründete Verein hat derzeit 27 Mitglieder. Die brauchen jedoch weniger Platz als ihre Eisenbahnanlagen.

Details gab’s auch eine Menge zu sehen. Eine Hochzeit mit klingenden Kirchturmglocken, Apfelernte, Polizeikontrolle und und und – alles eben in Miniaturversion. Für die Spezialisten – und es waren an beiden Tagen so einige vor Ort – ging es aber neben aller Modellbahn-Romantik auch um technische Fragen: analog oder digital? „Inzwischen ist sogar eine Steuerung via Smartphone möglich“, so Vogt.

Bewirtet wurde ebenfalls, sodass sich jeder, groß und klein, ein paar Stunden in den Räumen des JKG aufhalten konnte.