Diego Maradona (links) und seine Tochter Giannina Maradona bei der Partie von Argentinien gegen den Iran bei der Fußball-WM 2014. Foto: Getty Images South America

In einer wahren Hasstirade hat der ehemalige argentinische Weltstar Diego Armando Maradona die beiden Fußball-Legenden Pelé und Franz Beckenbauer für ihre Verteidigung der Bestrafung von Luis Suárez beschimpft. Die beiden kämen aus dem Museum und seien Idioten.

In einer wahren Hasstirade hat der ehemalige argentinische Weltstar Diego Armando Maradona die beiden Fußball-Legenden Pelé und Franz Beckenbauer für ihre Verteidigung der Bestrafung von Luis Suárez beschimpft. Die beiden kämen aus dem Museum und seien Idioten.

Rio de Janeiro - In einer wüsten Tirade hat Diego Armando Maradona die beiden Fußball-Ikonen Pelé und Franz Beckenbauer für ihre Verteidigung der Bestrafung von Luis Suárez beschimpft. „Diese beiden kommen aus dem Museum, um zu sprechen, und sagen dumme Dinge, weil sie zwei Idioten sind“, sagte der frühere argentinische Weltstar am Samstag (Ortszeit) in seiner Sendung „De Zurda“ im venezolanischen TV-Sender Telesur.

Er habe „einige Dummheiten“ von Pelé und Beckenbauer gelesen, berichtete Maradona. „Dass sie mit der FIFA übereinstimmen, natürlich. Wie sollten sie auch nicht mit der FIFA übereinstimmen, wenn sie von ihr bezahlt werden? Wie sollten sie nicht übereinstimmen? Es ist eine Schande.“

Pelé hatte die Sperre für Suárez von neun Pflicht-Länderspielen und die viermonatige Verbannung aus dem Fußball nach dessen Beißattacke bei der WM als „gut“ und „richtig“ bezeichnet. Beckenbauer erklärte in einer Kolumne der dpa-Auslandsdienste, die Strafe sei „mehr als gerecht“. Es sei „geradezu unglaublich, und ich musste die Wiederholung dreimal anschauen, um es zu glauben“, schrieb Beckenbauer.

Maradona hatte hingegen Partei für Suárez ergriffen und gesagt, die Strafe sei „eine unfaire Strafe, ein unglaubliches Mafia-Ding“. Für seinen Erzrivalen Pelé und Beckenbauer hatte der 53-Jährige noch einen Ratschlag parat, den er selbst nur ungern befolgt: „Wenn Du Fußballer gewesen bist, halte den Mund, mein Bruder. Bezahlt wirst Du am Monatsende auch so.“

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