Russlands Läuferin Anastasia Kapachinskaya (rechts) ist des Dopings überführt worden. (Archivfoto) Foto: DPA

Wegen Dopings hat das IOC erneut drei russische Leichtathleten von den Olympischen Spielen 2008 in Peking disqualifiziert. Bei den Drei ist Anabolika nachgewiesen worden.

Rio de Janeiro - Das Internationale Olympische Komitee hat erneut drei russische Leichtathleten, unter ihnen eine Silbermedaillengewinnerin, des Dopings überführt und nachträglich von den Spielen 2008 disqualifiziert. Wie das IOC am Freitag in Rio de Janeiro mitteilte, verlor die zweitplatzierte 4x400-Meter-Staffel ihre Medaille aus Peking. Bei der 36-jährigen Läuferin Anastasija Kapatschinskaja wurden demnach Anabolika nachgewiesen.

Überführt wurde nach den Angaben auch Zehnkämpfer Alexander Pogorelow (36), der den vierten Platz erreicht hatte. Auch ihm sei die Einnahme von Anabolika nachgewiesen worden. Gedopt mit Anabolika war laut IOC auch Kugelstoßer Iwan Juschkow (35), der Zehnter geworden war.

Zuvor hatte Russland schon die Goldmedaille der 4x100-Meter-Staffel der Frauen in Peking wegen Dopings verloren.

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