Die Initiative Demenzfreundliches Bad Cannstatt wird mit dem Paul-Lechler-Preis ausgezeichnet (Symbolbild). Foto: ZB

Demenzfreundliches Bad Cannstatt erhält den mit 50.000 Euro dotierten Paul-Lechler-Preis 2019. Die Initiative möchte die Lebensqualität für Demenzkranke und ihre Angehörigen verbessern.

Stuttgart - Der mit 50.000 Euro dotierte Paul-Lechler-Preis 2019 geht an die Initiative Demenzfreundliches Bad Cannstatt.

Er zeichne dieses Jahr Projekte in Baden-Württemberg aus, die solche Demenzkranke unterstützen, die aufgrund der besonderen Umstände von herkömmlichen Angeboten nicht profitierten, teilte der Caritasverband für Stuttgart am Dienstag mit. Der Preis wird am 28. März im Stuttgarter Bildungszentrum Hospitalhof überreicht.

Initiative Demenzfreundliches Bad Cannstatt setzt sich für „sorgende Gemeinschaft“ ein

In Bad Cannstatt haben sich ausgehend vom Gemeindepsychiatrischen Zentrum des Caritasverbands Einrichtungen der Altenpflege, Begegnungsstätten und Pflegedienste, die Stadt Stuttgart, die Breuninger- und die Bürgerstiftung und das Klinikum Stuttgart zusammengeschlossen. Sie arbeiten gemeinsam für die Menschen in Bad Cannstatt am Aufbau und der Entwicklung einer „sorgenden Gemeinschaft“, hieß es in der Mitteilung weiter.

Der protestantische Fabrikant, Sozialreformer und Gründer der Lechler-Stiftung, Paul Lechler (1849-1925), prägte den Leitsatz „Unser Christentum darf nicht nur Weltanschauung sein, sondern muss sich durch die Tat bewähren“. Seit über 140 Jahren unterstützen die Familien Lechler und deren Stiftung mildtätige, kirchliche und besonders förderungswürdige gemeinnützige Zwecke.

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