Der H145 (in der Luft) ersetzt den EC145 auf dem Pattonviller Flugfeld. Foto: z/DRF Luftrettung

Die DRF-Luftrettung hat seit dem vergangenem Wochenende auf ihrer Station einen neuen Christoph 51.

Pattonville - Kaum da, ging es für den neuen Christoph 51 schon zum Einsatz in die Lüfte. Seit dem vergangenen Sonntag hat das Team der DRF-Luftrettung auf dem Flugfeld in Pattonville einen neuen Intensivtransporthubschrauber. Nachdem der Helikopter ausgetauscht wurde, musste das neue Modell mit dem Namen H145 an seinem ersten Arbeitstag gleich viermal ausrücken. „Wir freuen uns auf die Arbeit mit der neuen Maschine. Sie ist für die Aufgaben der Station, vor allem die hochanspruchsvollen Transporte zwischen Kliniken, besonders geeignet“, sagt Gregor Lichy, der leitende Arzt der Station, und fügt hinzu: „Unser Hubschrauber stellt einen unverzichtbaren Baustein in der notfallmedizinischen Versorgung in der Region dar.“

H145 löst den Vorgänger EC145 ab

Auf den ersten Blick lassen sich die Neuerungen an dem Rettungshelfer kaum erkennen. Doch bringt die H145 als neuer Christoph 51 einige Modifikationen im Vergleich zu seinem Vorgänger EC145 mit. Ein Glascockpit mit großen Bildschirmen, ein leistungsfähiger Autopilot sowie ein neues Innenraumkonzept in der Kabine würden laut der DRF-Luftrettung die Arbeit der Besatzung erleichtern. Das Modell sei der derzeit „modernste in der Luftrettung eingesetzte Hubschrauber“, sagt Thomas Roth, Stationsleiter und Pilot an der Station, und erklärt einige Details seines neuen Fluggeräts. „Schon ein Blick in das Cockpit zeigt den Unterschied zur bisherigen Maschine. Alle Flugdaten wie beispielsweise zu den Triebwerken oder zur Fluglage werden uns Piloten auf großformatigen Displays angezeigt.“

Besatzung ist in der Luft und am Boden besser geschützt

Der neue Hubschrauber soll für die Piloten aber nicht nur in seinem Flugverhalten besser, sondern auch sicherer sein. Auf dem Radar könnten rasch wechselnde Wetterlagen frühzeitig erkannt werden, teilt die Luftrettung mit. Der ummantelte Heckrotor sei zudem leiser, besser vor Beschädigungen geschützt und biete Rettungskräften am Boden mehr Sicherheit.

Nach den vier Rettungsflügen am ersten Einsatztag erwarten das neue Stationsmitglied in Zukunft noch eine Vielzahl an Einsätzen. In diesem Jahr startete das Team von Christoph 51 von der Station aus zu mehr als 1000 Rettungseinsätzen. Der Rettungshubschrauber ist seit 2009 auf dem Pattonviller Flugfeld stationiert und wird für Transporte von Intensivpatienten zwischen Kliniken und als Notarztzubringer bei Notfällen genutzt. Der Helikopter fliegt Einsatzorte im Umkreis von bis 60 Kilometern innerhalb von 15 Minuten an.