Erstmals in einer umfassenden Schau zu sehen: Bilder von Patrick Angus Foto: Kunstmuseum Stuttgart

Nicht verpassen: An diesem Freitag wird die Ausstellung „Patrick Angus. Private Show“ im Kunstmuseum Stuttgart eröffnet. Einlass ist um 18.30 Uhr. Am Samstag gehen die Kunstereignisse weiter.

Stuttgart - Kunstmuseum Stuttgart Mit einiger Spannung erwartet, wird auf den drei Stockwerken des Kunstmuseum-Kubus am Schlossplatz an diesem Freitag um 19 Uhr die Ausstellung „Patrick Angus – Private Show“ eröffnet. „Angus“, heißt es in der Ankündigung, 1992 mit 38 Jahren früh gestorben,„war der malende Chronist des schwulen Nachtlebens im New York der 1980er Jahre.“ Und: „Dabei ging es ihm jedoch weniger um ein politisches Statement als vielmehr um die Darstellung menschlicher Grundbedürfnisse, Sehnsüchte und Ängste.“

Spektakuläres Ausstellungs-Finale

Versprochen werden darf schon jetzt ein spektakuläres Ausstellungsfinale im dritten Kubus-Geschoss. Zur Eröffnung sprechen Kulturbürgermei­ster Fabian Mayer, Kunstmuseum-Direktorin Ulrike Groos und Kunstmuseum-Kuratorin Anne Vieth.

Zurück in die 1980er Jahre

Nach der offiziellen Eröffnung ist vor der Party: Im Anschluss legt DJ Dimi Musik aus den 1980er Jahren auf, die für die Werke von Patrick Angus titel­gebend waren.

Walter Stöhrer-Eröffnung bei Schlichtenmaier am 2. Dezember

Galerie Schlichtenmaier Um die Möglichkeit und Unmöglichkeit der Liebe kreist in gewisser Weise auch das Schaffen des 2000 gestorbenen Malers Walter ­Stöhrer. An diesem Samstag um 17 Uhr eröffnet die dem Kunstmuseum benachbarte Galerie Schlichtenmaier (Kleiner Schlossplatz 11) die Ausstellung „Walter Stöhrer – Syntax ist ein Vermögen der Seele“. Zur Eröffnung spricht Günter Baumann.

Schrittmacher der Neuen Figuration

„Stöhrer“, heißt es in der Galerieankündigung, „gehört neben international agierenden Gruppierungen (Cobra, Art brut) zu den Künstlern, die ab den 1960er Jahren die figurative Kunst neu begründeten.“

„Subversive Figuration“

Und: „Parallel zur kreativen Gegenkultur in der US-amerikanischen Gesellschaft entwickelte Stöhrer eine subversive Fantasie, die sich scheinbar ungezügelt über die Leinwand ergoss. Die Einbindung von Texten, eingeklebten Zeichnungen oder Fotografien zeugt jedoch von einem kalkulierten Ungestüm und einer syntaktisch-skripturalen Bildphysiologie.“

Reinhold Nägele in der Galerie Andreas Henn

Galerie Henn Traditionell präsentiert die Galerie Andreas Henn (Wilhelmsplatz 8) vor Weihnachten einen Querschnitt von Arbeiten vor allem der Moderne im Südwesten. Es ist auch in diesem Jahr eine Schau für Entdeckungen, Begegnungen und manch überraschendes Wiedersehen.

Nägele 2018 auch im Kunstmuseum Stuttgart

Besonderes Gewicht haben, als Einstimmung auch für die Ende Januar beginnende umfassende Ausstellung „Reinhold Nägele – Chronist der Moderne“ im Kunstmuseum Stuttgart, Arbeiten von Reinhold Nägele. www.henn-kunst.de (StN)

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