Mit Situationen wie diesen wird die Arbeit der Mitarbeitenden im Winterdienst deutlich erschwert oder sogar unmöglich gemacht. Foto: Stadtverwaltung Herrenberg

Kein Durchkommen für Räum- und Streufahrzeuge: In Herrenberg erschweren gedankenlos geparkte Autos den Winterdienst. Notfalls kommt der Abschleppwagen.

Schon ab dem Wochenende könnten wieder Schneeflocken einen vermehrten Einsatz des Winterdienstes nötig machen – dann kommen auch wieder Probleme auf die Einsatzfahrer zu. „Bitte vermeiden Sie wechselseitiges Parken, stellen Sie Ihr Auto nicht im Kurvenbereich ab und halten Sie sich an Parkverbote.“ Mit dieser eindringlichen Bitte richtet sich das Amt für Technik und Grün (TuG) in Herrenberg an die Autofahrer im Stadtgebiet. Werden die genannten Spielregeln nicht eingehalten oder Verbote missachtet, behindere das in vielen Fällen den Winterdienst massiv oder mache ein Durchkommen für Räum- und Streufahrzeuge sogar unmöglich.

 

„Unsere Mitarbeitenden sind gut geschult und häufig seit vielen Jahren im Winterdienst im Einsatz“, sagt TuG-Amtsleiter Christoph Stotz. „Doch alle Routine hilft nicht, wenn der Mindestabstand nicht gegeben ist oder wir gar nicht erst in die Straßen einfahren können.“

Dadurch verzögere sich der Winterdienst, können Straßen nur unzureichend oder überhaupt nicht geräumt und gestreut werden. Was nicht nur Anwohner, Auto- und Radfahrer stark einschränkt. Die Stadt sehe sich dann auch gezwungen, falsch abgestellte Autos kostenpflichtig abschleppen zu lassen, um der gesetzlich vorgeschriebenen Verkehrssicherungspflicht nachkommen zu können. „Damit es gar nicht erst so weit kommt, braucht es oft nur ein bisschen mehr Sorgfalt beim Parken“, betont Christoph Stotz.