Beim "Park(ing) Day" in Stuttgart wurden Parkplätze in kleine Parks verwandelt. Foto: www.7aktuell.de | Jonas Oswald

Aus Grau mach Grün: Am Freitag haben am internationalen "Park(ing) Day" Aktivisten aus 15 Parkplätzen in Stuttgart kleine Parks gemacht. Die Initiatoren wollen darauf hinweisen, wie Verkehrsflächen anders genutzt werden könnten und wie viel Raum dem stehenden, motorisierten Verkehr eingeräumt werde.

Stuttgart - Auf 15 Parkplätzen in Stuttgart sind am Freitag kurzfristig kleine Parks entstanden. Hintergrund ist der internationale „Park(ing) Day“, der jährlich am dritten Freitag im September stattfindet. Die Initiatoren wollen darauf hinweisen, wie Verkehrsflächen anders genutzt werden könnten und wie viel Raum dem stehenden, motorisierten Verkehr eingeräumt werde. Die Idee zum „Park(ing) Day“ kommt von Künstlern aus San Francisco.

Die Initiative „Freie Lastenräder für Stuttgart“ stellte zum Beispiel eine provisorische Garage für Lastenräder auf. „In Stuttgart muss man sein Rad normalerweise in den Keller schleppen, was mit den schweren Lastenrädern nicht geht“, sagte Initiator Thomas Becker. Wer sich ein solches Rad anschaffen wolle, sei meistens davon abgeschreckt. Ihr Ziel: „Das Beste wäre, wenn in jedem Quartier so eine Garage stehen würde.“ Die Unterstände könnten sehr gut in die Umgebung integriert werden, beispielsweise könne man das Dach als Terrasse nutzen oder bepflanzen.

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