Es grünt und blüht auf Stuttgarts Parkplätzen - zumindest für einen Tag. Die Idee des "Park-ing Day" kommt aus den USA. Foto: www.7aktuell.de | Robert Dyhringer

Der dritte Freitag im September ist "Park-ing Day". Die Idee: Parkplätze werden zu temporären Mini-Parks. Hanka Griebenow und ihre Mitstreiterinnen bringen etwas Grün an den Bordstein - und finden Nachahmer.

Der dritte Freitag im September ist "Park-ing Day". Die Idee: Parkplätze werden zu temporären Mini-Parks. Hanka Griebenow und ihre Mitstreiterinnen bringen etwas Grün an den Bordstein - und finden Nachahmer.

Stuttgart - Die Idee kommt aus San Francisco: Am Park-ing Day werden aus tristen Asphaltwüsten grüne Oasen. In Stuttgart verwandeln die "Urban Gardener" Miriam Breuning, Hanka Griebenow und Ute Schweinle heuer zum dritten Mal einen tristen Parkplatz in einen Mini-Garten. Was Hanka Griebenow besonders freut: "Die vergangenen Male waren wir immer die Einzigen, in diesem Jahr ist es an fünf Orten grün geworden."

Die drei Frauen verschönerten in der Nadlerstraße einen Parkplatz mit Bambus, aber auch in der Lautenschlagerstraße, der Eichstraße, der Liststraße und der Augustenstraße schufen Gleichgesinnte kleine grüne Oasen.

Der Park-ing Day findet immer am dritten Freitag im September statt - und das satte Grün ist vergänglich: Der Zauber dauert nur einen Tag. Passanten und Autofahrern gefiel der "Pflanzen- Flashmob". "Die meisten waren begeistert und kaum ein Autofahrer verärgert, dass er woanders parken musste," erzählt Hanka Griebenow. Am Freitagabend kommt der Bambus zurück zum Pflanzenverleih, dann ist der Asphalt in der Nadlerstraße wieder gewohnt grau. Schade eigentlich.

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