Eingefrorene Kühlsysteme sind oft die Ursache für Pannen. Foto: Lichtgut/Max Kovalenko

Der Winter hält den ADAC ganz schön auf Trab. Alle Fahrer der Pannenhelfer in Württemberg befinden sich derzeit im Einsatz, auch Autos sind für die aktuellen Minusgrade nicht gemacht.

Stuttgart - Die Kältewelle hat Pannenhelfern im Südwesten einen Einsatzrekord beschert. Wie der ADAC am Dienstag mitteilte, rückte die Straßenwacht allein in Württemberg am Montag 2610 mal zu Hilfseinsätzen aus - der bisher höchste Wert in diesem Jahr. Im Vorjahr war demnach der 23. Januar mit 2600 Einsätzen der Tag mit den meisten Hilfen in Württemberg.

An einem milden Wintertag sind es demnach rund 700 Einsätze. „Hauptursache für die Pannen sind schwache oder defekte Batterien sowie eingefrorene Kühlsysteme“, sagte Michael Prelop, Bereichsleiter für Württemberg bei der ADAC Straßenwacht. „Aktuell haben wir alle verfügbaren Fahrer im Einsatz.“