Ein Erdbeben in Pakistans dünn besiedelter Provinz Baluchistan hat mindestens 30 Menschen das Leben gekostet. Das Beben habe eine Stärke von 7,6 auf der Richterskala gehabt, teilte das Geoforschungszentrum Potsdam mit. Foto: dpa

Ein Erdbeben in Pakistans dünn besiedelter Provinz Baluchistan hat mindestens 30 Menschen das Leben gekostet. Das Beben habe eine Stärke von 7,6 auf der Richterskala gehabt, teilte das Geoforschungszentrum Potsdam mit.

Islamabad - Ein starkes Erdbeben in Pakistans dünn besiedelter Provinz Baluchistan hat mindestens 30 Menschen das Leben gekostet. Der Sprecher der paramilitärischen Grenztruppen (FC) in der Provinzhauptstadt Quetta sagte, im Distrikt Awaran im Südwesten des Landes würden noch Menschen unter Trümmern eingestürzter Gebäude vermutet.

Die Rettungsarbeiten seien angelaufen. Grenztruppen und Armee hätten Soldaten in die Katastrophenregion entsandt.

Das Beben am Dienstagnachmittag habe eine Stärke von 7,6 auf der Richterskala gehabt, teilte das Geoforschungszentrum (GFZ) Potsdam mit.

Die Zeitung „Express Tribune“ meldete online, in Awaran seien die Dächer zweier Schulen eingestürzt. Unklar blieb, ob sich dort jemand zum Zeitpunkt des Bebens aufhielt.

Das Internationale Krisen-Informationszentrum GDACS berichtete, im Umkreis von 100 Kilometern um das Epizentrum lebten mehr als 300.000 Menschen. Die US-Erdbebenwarte (USGS) bezifferte die Stärke des Bebens auf 7,7. Das GFZ verortete die Tiefe des Epizentrums bei 42 Kilometern, die US-Erdbebenwarte bei nur 15 Kilometern unter der Erdoberfläche.

In der 200 Kilometer entfernten südpakistanischen Millionenmetropole Karachi flohen Menschen panisch aus ihren Häusern. Die Erdstöße waren noch bis in die rund 1200 Kilometer entfernte indische Hauptstadt Neu Delhi zu spüren.

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