Nach der Festnahme im Fall der Briefbombenserie in den USA ist der Verdächtige angeklagt worden. Foto: AP

Nach der Festnahme im Fall der Briefbombenserie in den USA ist der Verdächtige angeklagt worden. Der Verdächtige muss sich in fünf Anklagepunkten verantworten.

Washington - Die US-Justizbehörden gehen davon aus, dass es sich bei dem im Fall der mutmaßlichen Briefbomben festgenommenen Mann um den Täter handelt. Der Mann wurde offiziell wegen fünf Vergehen beschuldigt, wie Justizminister Jeff Sessions am Freitag in Washington mitteilte. Dazu zählten die „illegale Versendung von Sprengstoffen“ und „Drohungen gegen frühere Präsidenten“.

Der Verdächtige muss sich demnach unter anderem wegen des illegalen Versands von Sprengstoff sowie Drohungen gegen frühere Präsidenten verantworten. Insgesamt gab es fünf Anklagepunkte. Sollte er für schuldig befunden werden, drohen ihm den Angaben zufolge 58 Jahre im Gefängnis.

Festnahme in Florida

FBI-Chef Christopher Wray bestätigte bei der Pressekonferenz, dass es sich bei dem Festgenommenen um Cesar Sayoc handelt. Die Sicherheitsbehörden hatten ihn am Freitag in Florida festgenommen.

Die Umschläge waren unter anderem an den früheren Präsidenten Barack Obama und an die frühere Außenministerin Hillary Clinton versandt worden. Auch weitere Trump-Gegner sind Adressaten der von den US-Behörden abgefangenen Pakete, darunter der Trump-kritische Schauspieler Robert de Niro und der Milliardär und Spender für die oppositionellen Demokraten, George Soros.

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