Aljona Savchenko holt sich ihre Olympia-Kleidung in München ab. Foto: dpa

Die ersten deutschen Sportler haben sich für die olympischen Winterspiele in Südkorea eingekleidet. Die sportliche Messlatte sollen die Spiele in Sotschi sein.

München - Mit dem Start der Einkleidung des deutschen Olympia-Teams hat die letzte Vorbereitungsphase für die Winterspiele in Pyeongchang begonnen. Die beiden Eiskunstlauf-Medaillenfavoriten Aljona Savchenko/Bruno Massot waren am Donnerstag in München die ersten Athleten, die ihr 63-teiliges Outfit abgeholt haben. „Die Spannung steigt, man spürt, es kommt näher und näher“, sagte Savchenko, die bei den Spielen 2010 und 2014 jeweils Olympia-Bronze gewann.

Bei der ersten von insgesamt vier Einkleidungen waren auch die Eisschnellläufer um die fünfmalige Olympiasiegerin Claudia Pechstein sowie die Rodler um die mehrmaligen Olympiasieger Natalie Geisenberger und Felix Loch dabei.

„Sotschi plus X“

Der Chef de Mission Dirk Schimmelpfennig und Alfons Hörmann, Präsident des Deutschen Olympischen Sportbundes, holten sich ihre Kleidung für die Winterspiele vom 9. bis 25. Februar ebenfalls schon ab.

„Eine Medaillen-Vorgabe gibt es nicht, doch das Ergebnis von Sotschi plus X soll die Messlatte sein“, sagte Hörmann. „Die Vorbildfunktion des Team Deutschland ist aber genauso wertvoll und wichtig.“ Vor vier Jahren gewann Deutschland 19 Medaillen, hatte aber mit rund 30 Edelplaketten gerechnet.

In unserer Bildergalerie können sie die Olympia-Outfits seit 1994 in Lillehammer ansehen.

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