Nur noch tot konnte das Pferd aus der Jauchegrube geboren werden. Foto: SDMG

Auf dem Ottenbacher Peterlingshof ist am Mittwochvormittag ein Pferd gestorben. Der Hengst hatte sich beim Ausführen losgerissen und war in die Güllegrube gestürzt. Das Tier konnte von der Feuerwehr nur noch tot geborgen werden.

Ottenbach
– Die Feuerwehr ist am Mittwoch gegen 11 Uhr zu einem tragischen Unfall auf den Peterlingshof bei Ottenbach gerufen worden. Ein dort untergebrachtes Pferd, das gerade in der Nähe ausgeführt wurde, hatte aus bis jetzt noch ungeklärter Ursache gescheut, sich losgerissen und war zurück auf den Hof gerannt. Dort brach der Hengst durch die etwa 20 Zentimeter dicken Holzbalken, mit denen die Güllegrube abgedeckt war und stürzte hinein. Obwohl die zwölf Einsatzkräfte aus Ottenbach und Eislingen rasch am Ort waren, ertrank das Tier in der Grube. Erst nachdem, mit Hilfe der umliegenden Hofbesitzer, die Jauche abgepumpt worden war, konnte das tote Pferd mit einem Lastwagenkran geborgen werden. Reiner Högerle, der Kommandant der Ottenbacher Feuerwehr, bedauert es sehr, „dass das Pferd bereits untergegangen war und wir nicht mehr helfen konnten“. Die Betreiber des Peterlingshofs wollten sich gegenüber der StZ indes nicht äußern. Bereits zu Jahresbeginn hatte es in Bad Boll schon ein ähnliches Unglück gegeben. Die Stute, die dort ebenfalls in einen Güllegrube gestürzt war, konnte allerdings noch gerettet werden.

Hat Ihnen der Artikel gefallen? Jetzt teilen: