Unterwegs im Stuttgarter Stadtwald: Das ist auch an den Feiertagen möglich. Foto: dpa/Julian Strate

Weit mehr als 200 Kilometer mehr oder weniger befestigte Wege im Stuttgarter Stadtwald warten an den Feiertagen auf die Oster-Wanderer. Wegen Corona-Pandemie gibt es aber auch einige Einschränkungen.

Stuttgart - Angesichts der Ausgangsbeschränkungen wegen der Corona-Pandemie ist es an den anstehenden Feiertagen schwierig, einen Tagesausflug ins Blaue zu planen: Was hat geöffnet, was geschlossen, welche Gebiete sind großflächig abgesperrt? Im Detail werden die Verordnungen teils unterschiedlich praktisch umgesetzt. Aber als Faustregel gilt: Eher ist mehr abgesperrt als öffentlich zugänglich. Ein Ausflug in den Stadtwald vor der Haustüre ist da naheliegend, die Wälder in der Stuttgarter Gemarkung haben viel zu bieten. Es gibt aber auch dort Einschränkungen. Grundsätzlich zu beachten ist, dass man, um die Ausbreitung des Coronavirus zu verhindern, draußen maximal zu zweit unterwegs sein darf. Ausnahmen gelten für Familien mit Kindern.

Wege für Wanderer und Radfahrer

Etwa 170 Kilometer an befestigten Wegen zählt das Forstamt. Hinzu kommen noch viele unbefestigte Fuß- und Wanderwege. Auf den befestigten Wegen dürfen sich auch Radfahrer bewegen. Denn die offizielle Anforderung für Radfahrer ist eine Breite von mindestens zwei Metern. Das ist bei den befestigten Wegen gewährleistet. Für die sportlicheren Radfahrer gibt es den Woodpecker-Trail, eine offizielle Strecke für das Downhillbiken, also den Berg hinunter über Stock und Stein.

Die fünf Waldspielplätze in Zuffenhausen, Kräherwald, Dürrlewang, Waldebene Ost und im Bürgerwald sind allerdings derzeit gesperrt. Das gilt auch für die Trimm-dich-Pfade, von denen es ebenfalls fünf gibt im Stadtwald. Und genauso untersagt ist derzeit die Nutzung der Grillplätze unter Waldbäumen.

Hin und zurück mit dem öffentlichen Nahverkehr

Grundsätzlich empfiehlt die Stadt die Anfahrt mit dem öffentlichen Nahverkehr, der an zahlreichen Haltestellen sehr nah bis unmittelbar an die Wälder führt. Beispielsweise ist eine Rundwanderung möglich: Mit den Stadtbahnlinien U7 und U8 bis zur Haltestelle Waldau beim Fernsehturm. Von dort aus gibt es Wandermöglichkeiten in viele Richtungen, etwa nach Plieningen. Von dort aus fährt die Stadtbahn U3 nach Vaihingen oder in die Innenstadt zurück.

Wer mit dem Auto unterwegs ist und einen der vielen Parkplätze ansteuert, sollte nach Empfehlung der Stadt diejenigen meiden, die schon mit vielen Pkws belegt sind. Denn erfahrungsgemäß tummeln sich dann auch auf den Waldwegen in der unmittelbaren Umgebung sehr viele Menschen und der gebotene Mindestabstand von 1,50 Metern lässt sich kaum noch einhalten. Besser sei es dann einen anderen Parkplatz aufzusuchen, der in der Regel meist nicht weit weg ist.

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