Thomas Strobl, Innenminister in Baden-Württemberg, lobt das Verbot der Rockergruppe „Osmanen Germania“. Foto: dpa

Baden-Württembergs Innenminister Thomas Strobl lobt das Verbot der Rockergruppe „Osmanen Germania“. Am Morgen wurden im Rahmen einer bundesweiten Razzia mehrere Objekte durchsucht.

Stuttgart - Innenminister Thomas Strobl (CDU) hält das Verbot der Straßengang „Osmanen Germania BC“ für konsequent. „Wir dulden keine Gewaltexzesse von Rockern und rockerähnlichen Gruppierungen“, sagte Strobl am Dienstag in Stuttgart. Das Austragen gewaltsamer Konflikte „auf unserem Boden“ müsse verfolgt werden. Bei einer bundesweiten Razzia seien am Morgen acht Objekte in den Regierungsbezirken Stuttgart, Karlsruhe und Tübingen durchsucht worden. 62 Anführern und Mitgliedern der „Osmanen“ sei die Verbotsverfügung des Bundesinnenministeriums ausgehändigt worden.

FDP-Politiker Strasser: „Überfälliger Schritt“

FDP-Innenexperte Benjamin Strasser sprach von einem „überfälligen Schritt“. Die „Osmanen“ seien „nicht nur durch hoch-kriminelle Machenschaften“ und wegen ihrer Ablehnung der freiheitlich-demokratischen Grundordnung eine Gefahr für den Staat gewesen. Sie stünden auch in Verbindung zum Umfeld des türkischen Staatspräsidenten Recep Tayyip Erdogan.

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