In den USA wird nach dem Attentat in Orlando getrauert. Foto: AP

Der Attentäter von Orlando hat vor seinem Massaker in einem Schwulenclub auf Facebook in mehreren Posts gegen den Westen gehetzt und dem IS-Chef Abu Bakr al-Bagdadi seine Treue geschworen.

Orlando - Der mutmaßliche Attentäter von Orlando hat nach Angaben des US-Senats vor und während seines Angriffs auf einen Schwulenclub eine Reihe von Nachrichten auf Facebook veröffentlicht. Darin habe er die „schmutzigen Wege des Westens“ angeprangert und die USA beschuldigt, für den Tod unschuldiger Frauen und Kinder verantwortlich zu sein, hieß es in einem Brief des Senats, den er am Mittwochabend (Ortszeit) an Facebook-Chef Mark Zuckerberg schickte. Das soziale Netzwerk baten die Senatoren um die Bereitstellung von Informationen zu Online-Aktivitäten von Omar Mateen.

Der Attentäter hatte den Schwulenclub „Pulse“ in der Nacht zum Sonntag angegriffen und dabei 49 Menschen getötet. In den Ausführungen listet das für Heimatschutz und Regierungsangelegenheiten zuständige Senatskomitee mehrere Facebook-Posts auf, die nach Senatsangaben am Morgen der Attacke von Mateen veröffentlicht wurden.

In einem Post schwor der spätere Täter demnach dem IS-Chef Abu Bakr al-Bagdadi seine Treue. In einem anderen hieß es: „Amerika und Russland müssen aufhören, den Islamischen Staat zu bombardieren.“ Dem Brief zufolge suchte der Attentäter an dem Morgen auch nach den Begriffen „Pulse Orlando“ und „Shooting“.

Ein Sprecher des FBI äußerte sich auf Anfrage zunächst nicht zu dem Schreiben.

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