Das Gutachten zur Opern-Sanierung soll sich nach Angaben des baden-württembergischen Kunstministeriums weiter verzögern. Foto: Leserfotograf remstal-knipser

Das Opernhaus in Stuttgart sieht zwar imposant aus, die Technik des gut 100 Jahre alten Gemäuers ist aber hoffnungslos veraltet. Ein Gutachten soll klären, wie teuer die Sanierung wird. Der für März erwartete Bericht lässt allerdings noch länger auf sich warten.

Das Opernhaus in Stuttgart sieht zwar imposant aus, die Technik des gut 100 Jahre alten Gemäuers ist aber hoffnungslos veraltet. Ein Gutachten soll klären, wie teuer die Sanierung wird. Der für März erwartete Bericht lässt allerdings noch länger auf sich warten.

Stuttgart - Wie teuer wird die Sanierung des gut 100 Jahre alten Opernhauses im Stuttgarter Schlossgarten? Das Gutachten dazu wird nun doch nicht mehr im März fertig, wie das Kunstministerium am Dienstag in Stuttgart mitteilte. Das Papier sollte eigentlich dem Verwaltungsrat für seine nächste Sitzung am 24. März vorliegen. Wann es nun fertig wird, ist noch nicht klar. Die nächste reguläre Sitzung des Gremiums ist Anfang November, für 14. Juli ist bei Bedarf aber noch ein Ersatztermin eingetragen.

Die Experten sollen klären, welche Bauarbeiten an dem historischen Gemäuer unverzichtbar sind. Dafür stehen laut früheren Angaben des Landes rund 18 Millionen Euro zur Verfügung. Mit Spannung erwartet wird aber auch der Rahmen für den „großen Wurf“, der mit 200 Millionen Euro oder mehr zu Buche schlagen könnte. Man wolle einfach wissen, was möglich ist, um dem Opernhaus „neue Attraktivität“ zu geben, hatte Kunstministerin Theresia Bauer (Grüne) angekündigt.

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