Leonie Maier (rechts) mit Sara Daebritz beim Empfang der Olympiasiegerinnen in Frankfurt. Foto: Bongarts/Getty Images

Von Rio de Janeiro direkt nach Remseck-Aldingen: Die frischgebackene Olympiasiegerin Leonie Maier stattete ihren Heimatverein einen Besuch ab – natürlich mit der Goldmedaille.

Remseck-Aldingen - Leonie Maier aus Remseck-Aldingen ist Olympiasiegerin im Frauenfußball. Noch vor wenigen Jahren war die Rechtsverteidigerin, die bei den gerade zu Ende gegangenen olympischen Spielen in Rio fünf Spiele absolvierte, Jugendspielerin beim TV Aldingen, einem Bezirksligisten. Bis zur B-Jugend hatte sie die Jugend des TV Aldingen und der JSG Remseck durchlaufen – bei den Junioren wohlgemerkt, eine Mädchen-Mannschaft gab es in Aldingen nicht. Von dort ging es für die gebürtige Stuttgarterin dann zum VfL Sindelfingen und über den SC Bad Neuenahr zum großen FC Bayern München.

Maiers Karriereweg ist gepflastert von Erfolgen. Sie ist Deutsche Meisterin (2015 und 2016), wurde mit dem Team von der scheidenden Nationaltrainerin Sylvia Neid 2013 Europameisterin und krönte ihre noch junge Karriere jetzt mit dem Olympiasieg. Keine schlechte Bilanz für eine 18-Jährige.

Heimatbesuch mit Medaille

Bevor Maier beim FCB das Training wieder aufnimmt, um sich mit der Mannschaft auf die neue Saison vorzubereiten, stattete sie ihrem Heimatverein noch einen Besuch ab - natürlich mit der Goldmedaille, die sie ihren ehemaligen Weggefährten und Mitspielern stolz präsentierte.

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