Der Ringer Frank Stäbler wollte im August eigentlich seine Karriere bei den olympischen Spielen beenden. Foto: dpa/Alessandra Tarantino

Eigentlich wollte der Musberger Ringer Frank Stäbler in diesem Sommer in Tokio seine Karriere beenden. Doch das Karriereende muss nun verschoben werden.

Musberg - Der deutsche Ringer Frank Stäbler wird seine Karriere aufgrund der Verschiebung der Olympischen Spiele international verlängern. „Mein Olympia-Traum ist verschoben - nicht geplatzt“, schrieb der 30-Jährige aus Baden-Württemberg am Dienstag in den sozialen Netzwerken. „Auch wenn es für mich aktuell schwer zu greifen ist, es ist die absolut richtige Entscheidung die Spiele zu verlegen.“

Der dreimalige Weltmeister wollte seine Karriere eigentlich im August in Tokio beenden. Nun werde er auf jeden Fall weitermachen, bestätigte sein Management auf Anfrage.

Aufgrund der Coronavirus-Pandemie waren die für diesen Sommer geplanten Spiele auf 2021 verlegt worden, der konkrete Termin ist noch offen. „In diesen Zeiten müssen wir an die Gesundheit der Menschen denken, da muss der Sport zurück stehen. Ich habe in meiner Karriere gelernt, mit Unwägbarkeiten umzugehen. Packen wir es an“, erklärte Stäbler. Offen ist noch, ob er sich erneut qualifizieren muss und das noch einmal klappt.

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