Deutschlands Hockey-Männer lassen es bei Olympia in Rio krachen. Foto: dpa

Da haben die deutschen Hockey-Männer wohl mal wieder zu heftig gefeiert. Kapitän Moritz Fürste berichtet von einem Rausschmiss aus dem Deutschen Haus. Dieser weckt Erinnerungen an 2012.

Rio de Janeiro - Wehe, wenn sie losgelassen! Die deutschen Hockey-Männer sind für ihre wilden Partys bei Olympischen Spielen bekannt. Nach dem Gewinn der Goldmedaille in London vor vier Jahren verwüsteten sie anschließend bei der Rückfahrt nach Deutschland die MS Deutschland.

Und 2016? In diesem Jahr mussten sich die Hockey-Cracks in Rio de Janeiro mit Bronze begnügen, feierten die Medaille am Donnerstag aber gebührend im Deutschen Haus. Und ließen es offenbar wieder einmal krachen.

Kretzschmar antwortet Fürste

Kurz vor 4 Uhr morgens Ortszeit twitterte Kapitän Moritz Fürste: „Das war ja mal GAR NICHTS. Ein Deutsches Haus, das seine Athleten rausschmeißt...Das muss uns einer erklären.“

Dabei schließt das Deutsche Haus eigentlich schon um 2 Uhr. Die Hockey-Jungs hatten also durchaus eine Verlängerung bekommen. Offenbar aber nicht genug Zeit, um die Party vollends auszukosten.“

Ob die Organisatoren dabei mit Sorge an den Vorfall von 2012 gedacht haben, und die Feier deshalb beendeten?

Handball-Experte und Ex-Nationalspieler Stefan Kretzschmar nahm den Tweet von Moritz jedenfalls zum Anlass, an den Vorfall auf der MS Deutschland zu erinnern und schrieb mit lachenden Smilies: „Naja, ich denke die Handballer würden auch noch gerne ein deutsches Haus am Sonntag vorfinden wollen.“

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