Sabrina Hering, Franziska Weber, Steffi Kriegerstein und Tina Dietze (von vorne nach hinten) paddeln zu Silber bei den Olympischen Spielen. Foto: dpa

Medaillenregen für die deutschen Kanuten: Der Kajak-Vierer der Frauen hat bei den Olympischen Spielen die Silbermedaille geholt. Das Boot mit Franziska Weber, Tina Dietze, Sabrina Hering und Steffi Kriegerstein kam nach 500 Metern auf Rang zwei hinter Ungarn ins Ziel.

Rio de Janeiro - Der Kajak-Vierer der deutschen Rennkanutinnen hat bei den Olympischen Spielen die Silbermedaille geholt. Das Boot mit Franziska Weber, Tina Dietze, Sabrina Hering und Steffi Kriegerstein kam am Samstag in Rio de Janeiro nach 500 Metern auf Rang zwei hinter Ungarn ins Ziel. Bronze ging an die weißrussische Mannschaft.

Weber und Dietze hatten zuvor zusammen bereits im Zweier Silber gewonnen. „Ich bin super glücklich, jetzt ist der Akku aber alle. Das ist eine super Mannschaft, das hat so viel Spaß gemacht“, sagte Weber. Disziplin-Bundestrainer Kay Vesely ergänzte: „Wir können mit Silber zufrieden sein. Das Team hat immer besser zueinander gefunden. Wir sind voll auf Gold gegangen. Es hat aber leider nicht mehr gereicht, die Führung ins Ziel zu retten.“

Bereits drei Medaillen für die Kanuten am Samstag

Nach einem guten Start lag das deutsche Boot sogar zwischenzeitlich knapp vorn, doch auf der zweiten Hälfte war der ungarische Vierer nicht mehr zu halten.

Damit gewann die deutsche Kanu-Mannschaft bereits ihre dritte Medaille am Samstag, nachdem Sebastian Brendel und Jan Vandrey Gold im Canadier-Zweier über 1000 Meter sowie Ronald Rauhe Bronze im Sprint über 200 Meter gewonnen hatten. Insgesamt steht die deutsche Mannschaft bereits bei sechs Podestplätzen bei den Rio-Spielen.

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