Olli Schulz bei einem Open-Air-Auftritt im Juli 2021 Foto: imago images/Future Image/Christoph Hardt

Olli Schulz hatte am Sonntag ein Konzert in Erfurt geplant. Der Singer-Songwriter sagte seinen Auftritt auf einem Zoogelände jedoch aus Tierschutzgründen kurzfristig ab.

Fans von Olli Schulz (47) aus Erfurt und Umgebung dürften am Sonntag (25. Juli) enttäuscht gewesen sein: Der Singer-Songwriter sagte sein Konzert in der thüringischen Hauptstadt kurzfristig ab. Sein Auftritt hätte auf dem Zoogelände stattfinden sollen. In einer nicht mehr verfügbaren Instagram-Story und einem mittlerweile gelöschten Facebook-Video erklärte der 47-Jährige den Grund für die Absage: "Keine 500 Meter entfernt von unserer großen Bühne und der fetten PA (Beschallungsanlage, Anm. d. Red.) sind Tiere, und für Tiere bedeuten dieser Lärmpegel und diese Frequenzen, Höhen, alles großen Stress", zitiert ihn unter anderem das "Redaktionsnetzwerk Deutschland".

Weil er sich privat für Tierschutzorganisationen starkmache, könne er das Konzert nicht mit seinem Gewissen vereinbaren. Der 47-Jährige versprach seinen Fans jedoch einen Nachholtermin für den Auftritt. Mit den Corona-Einschränkungen habe die Absage nichts zu tun, stellte Schulz außerdem klar. "Wir haben sehr, sehr gute Konzerte für Leute gespielt, die in Strandkörben und Strandliegen saßen", erklärte er. Sollte das etwa ein Seitenhieb auf Musikerkollege Helge Schneider (65) sein?

Kein Seitenhieb auf Helge Schneider

Der Unterhaltungskünstler hatte am vergangenen Freitag (23. Juli) in Augsburg ein Konzert abgebrochen, weil er bei dem Auftritt in der "Strandkorb Open Air"-Reihe von Gastronomie-Mitarbeitern gestört wurde, wie er später klarstellte. Diese hätten den Gästen ständig Getränke gebracht und seien direkt vor der Bühne umhergelaufen. Olli Schulz' Kommentar zu den Corona-Einschränkungen sollte jedoch offenbar kein Angriff auf Helge Schneider sein. Auf die Frage eines Fans kommentierte er laut "Rolling Stone": "Nein, ich verehre Helge Schneider." Der Singer-Songwriter habe selbst schon "oft genug die Nerven auf der Bühne verloren".