Olaf Scholz (Mitte) mit OB Kuhn und Martin Körner (links) Foto: Lichtgut/Max Kovalenko

Den Empfang für Bundesminister Olaf Scholz lässt sich vor allem die SPD in voller Stärke nicht entgehen. Mehr als 700 Gäste kommen ins Stuttgarter Rathaus.

Stuttgart - Ein Hauch von bundespolitischer Größe durchweht am Dienstag das Stuttgarter Rathaus: Mit einem Eintrag ins Goldene Buch der Stadt und einem Empfang durch OB Fritz Kuhn beendet hier Olaf Scholz (SPD), Bundesminister der Finanzen, seinen eintägigen Besuch in Stuttgart. Über den Grund für diesen Trip muss man nicht lange rätseln: „Stuttgart ist eine Stadt mit sehr berühmten Unternehmen“, liefert der Minister die schlüssige Erklärung. Dass eines dieser berühmten und wichtigen Unternehmen, die Daimler AG, auf seinem Besucherprogramm stand, ist keine Frage. Außerdem, so der für die Finanzen zuständige Minister, imponiere ihm der stabile und sogar schuldenfreie Haushalt der Stadt. Das strebe man beim Bund auch an. „Wir sind schon ein bisschen stolz, dass Olaf Scholz der Einladung ins Rathaus gefolgt ist“, versichert Martin Körner, Vorsitzender der SPD-Fraktion im Gemeinderat. Dafür revanchierte sich Körner beim Empfang mit Dankesworten: dafür, dass der Bund Grundstücke an die Stadt verkauft, um den Wohnungsbau auf den Weg zu bringen, und für die Unterstützung bei Digitalisierung und Ausbau der S-Bahn.

Glücklich, wer eine Einladung besaß, die sich offenbar niemand aus Politik und Gesellschaft, allen voran die SPD gut gelaunt und in voller Stärke, entgehen ließ: Im Abglanz bundespolitischer Größe sonnten sich mehr als 700 Gäste.

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