Teilweise seien die Busse so voll gewesen, dass weitere Schüler nicht mehr mitgenommen werden konnten, sagen die Beschwerdeführer. Foto: Symbolbild dpa/Franziska Kraufmann

Einige Schüler in Steinenbronn fanden am ersten Schultag nach den Ferien keinen Platz mehr im Bus. Das eingesetzte Busunternehmen hat eine Begründung parat.

Steinenbronn - Am ersten Schultag gingen mehrere Beschwerden zu überfüllten Schulbussen beim Ordnungsamt Steinenbronn ein. Wie Ordnungsamtsleiter Lukas Lang am Dienstagabend in der Gemeinderatssitzung mitteilte, seien besonders die Linien 826 Leinfelden-Waldenbuch-Tübingen, die 760 vom Bahnhof ZOB Böblingen bis Waldenbuch Postamt sowie die Linie 826A betroffen gewesen. „Durch den Einsatz von Kurzbussen seien diese gnadenlos überfüllt gewesen und Schülerinnen und Schüler konnten teilweise nicht mitgenommen werden“, zitierte Lang die Beschwerdeführer.

Daraufhin entgegnete das eingesetzte Busunternehmen: „Uns war leider nicht bekannt, wann welche Schule zu welcher Unterrichtszeit am ersten Tag beginnt. Beziehungsweise, wie Wiederbeginn und das Ende der ersten Schulwoche gestaltet sind. So kommt es vor, dass Schüler, die Nachmittagsunterricht haben, früher Schulende haben und dadurch Busse voller sind als normal.“

Eine Woche später, am Anfang der zweiten Schulwoche, teilte das Busunternehmen mit: „Es konnten alle Schüler in den bereitgestellten Fahrzeugen aufgenommen werden.“ Nachdem nachmittags jedoch eine weitere Beschwerde einging, betreffend die Linie 826, erklärte das Unternehmen: „Bezüglich des Einsatzes von zusätzlichen Bussen sind wir derzeit noch in der Erhebung der Anzahl der Fahrgäste.“ Das Ordnungsamt hat darauf gepocht, unbedingt mit den Schulen in Kontakt zu treten, um die Schülerzahlen zu erheben und die Situation zu verbessern.

Bei weiteren Auffälligkeiten sollen Betroffene ihre Beschwerden direkt per Mail an dbregiobw@deutschebahn.com sowie das Ordnungsamt richten.

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