Kinder mögen Rucksäcke mit Motiven aus beliebten Kinderfilmen, aber die schneiden im Test nicht besonders gut ab. Foto: dpa

Wasserflasche, Brotdose und Wechselkleidung: schon die Kleinsten haben auf dem Weg in die Kita einiges zu tragen. „Öko-Test“ hat sich die Rucksäcke für Kindergartenkinder mal genauer angesehen.

Frankfurt/Main - Schon die Kleinsten haben oft Rucksäcke, für Kita oder Kindergarten etwa. Beim Kauf sollten sich Eltern aber nicht unbedingt zu einem Modell mit Charakteren aus beliebten TV-Serien greifen - auch wenn der Nachwuchs das vielleicht gerne hätte. Denn im Check der Zeitschrift „Öko-Test“ (Ausgabe 6/2019) schneiden gerade solche Rucksäcke eher schlecht ab.

Grundsätzlich sollten Rucksäcke für die Kleinsten ausreichend gepolstert sein und einen Brustgurt haben: Polster schützen die Kinder vor Druckstellen, der Gurt verhindert ein Abrutschen der Träger von den Schultern. Wichtig ist außerdem, dass die Tragegurte im Hals- und Nackenbereich nicht zu eng sind - viele der eher schlecht bewerteten Testkandidaten haben damit Probleme.

Gute Modelle müssen nicht teuer sein

Drei- bis Fünfjährige sollten nicht mehr als ein Kilogramm auf dem Rücken tragen. Dementsprechend darf auch der Rucksack nicht zu schwer sein. Die Modelle im Test wiegen zwischen 200 und 500 Gramm. Beim Volumen sind sieben bis etwa elf Liter sinnvoll, so die Tester. Das reicht für Brotdose, Trinkflasche und Wechselkleidung.

2 der 15 Test-Rucksäcke sind den Angaben nach „sehr gut“, weitere 7 „gut“. Die Testsieger der Marken Affenzahn und Ergobag kosten jeweils 45 bis 50 Euro, „gut“ bewertete Modelle gibt es auch schon für unter 30 Euro - von Jako-O, Scout oder Sigikid zum Beispiel.

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