Einsatzkräfte der Feuerwehr löschen am 23.08.2015 in Kirchberg an der Jagst einen brennenden Mühlenbetrieb. Foto: dpa

Tausende Fische starben, weil das Löschwasser einer brennenden Mühle die Jagst verunreinigt hatte. Gegen den Betreiber der Mühle in Kirchberg ermittelt nun die Staatsanwaltschaft.

Kirchberg an der Jagst - Nach dem Chemieunfall an der Jagst mit tausenden verendeten Fischen ermittelt die Staatsanwaltschaft Ellwangen nun gegen den Betreiber einer abgebrannten Mühle. Der Vorwurf lautet auf fahrlässige Gewässerverunreinigung, wie die Behörde und die Polizei am Dienstag gemeinsam mitteilten. Der Betreiber der Lobenhausener Mühle soll wassergefährdende Stoffe gelagert haben. Diese waren bei einem Brand in der Nacht zum 23. August mit dem Löschwasser über ein Kanalsystem in die Jagst gespült worden. Ob die Lagerung genehmigt war und ob eine funktionierende Löschwasserrückhalteeinrichtung vorhanden war, muss geklärt werden.

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