Frank Nopper von der CDU gewinnt im zweiten Anlauf die OB-Wahl in Stuttgart. Foto: Lichtgut/Leif Piechowski

Frank Nopper wird der neue OB von Stuttgart. Neben Glückwünschen für den CDU-Mann gibt es in der Netzgemeinde auch eine heftige Debatte über die Zweit- und Drittplatzierten Marian Schreier und Hannes Rockenbauch.

Stuttgart - Der Dreikampf ist entschieden. Die relative Mehrheit der Stuttgarter Wähler will Frank Nopper als ihren neuen Oberbürgermeister. Auch wenn der lange und wohl anstrengende Wahlkampf um den Chefsessel im Stuttgarter Rathaus damit beendet ist: Auf der Plattform Twitter geht die Diskussion ob der Entscheidung weiter.

Angefangen damit, dass die Wahlbeteiligung beim zweiten Wahlgang deutlich geringer ist. Gerade einmal 44 Prozent der Wahlberechtigten haben ihre Stimme abgegeben. Das sind etwa fünf Prozentpunkte weniger als beim ersten Wahlgang.

Dieser Nutzer äußert sich ironisch zur Wahlbeteiligung.

Ein anderer kritisiert direkt.

Noch unglücklicher allerdings sind große Teile der Twitter-Gemeinde über die zwei Kandidaten aus dem ökosozialen Lager. Viele glauben, dass wenn entweder Hannes Rockenbauch (SÖS) oder Marian Schreier gegen Nopper angetreten wären, dieser hätte verhindert werden können.

Einige User – sowohl aus dem Schreier-Lager aus auch aus dem Rockenbauch-Lager – schieben sich dabei gegenseitig die Schuld in die Schuhe.

Währenddessen freuen sich einige auf den neuen Oberbürgermeister. Unter den Gratulanten befinden sich viele Parteikollegen – auch weit außerhalb von Baden-Württemberg.

Von den anderen sechs OB-Kandidaten, kam keiner über zwei Prozent der Wählerstimmen hinaus. Der „erfolgreichste“ unter ihnen war Michael Ballweg, Initiator von Querdenken711.

Wenn es keine Einsprüche und Klagengegen das amtliche Endergebnis gibt, dann ist der 7. Januar 2021 der Tag von Frank Noppers Amtsantritt als Stuttgarts Oberbürgermeister. Bis dahin bleibt Fritz Kuhn (Grüne) der Chef im Rathaus.

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