Winfried Kretschmann ist nicht zufrieden mit dem Abschneiden der Grünen bei der OB-Wahl. Foto: dpa/Sebastian Gollnow

Winfried Kretschmann zeigt sich wenig begeistert über das Abschneiden der Grünen bei der Stuttgarter OB-Wahl. Dennoch sieht der Ministerpräsident im zweiten Wahlgang ein offenes Rennen.

Stuttgart - Ministerpräsident Winfried Kretschmann hat sich wenig begeistert über das Abschneiden der Grünen bei der Stuttgarter OB-Wahl gezeigt.

„Natürlich kann man mit dem ersten Wahlgang nicht zufrieden sein“, sagte der Grünen-Politiker am Dienstag in Stuttgart. „Aber da ist noch viel Luft nach oben.“ Es sei noch alles offen. Meist zögen nun Kandidaten zurück, dann würden die Karten neu gemischt. Von der OB-Wahl ließen sich keinerlei Trends ableiten.

Der CDU-Kandidat Frank Nopper war am Sonntag im ersten Wahlgang auf 31,8 Prozent der Stimmen gekommen. Damit lag er überraschend deutlich vor seiner stärksten Konkurrentin, der Grünen-Politikerin Veronika Kienzle, die 17,2 der Stimmen für sich verbuchen konnte.

Lesen Sie hier: Gesucht: Gegenspieler für Nopper (Plus)

Eigentlich war ein Kopf-an-Kopf-Rennen erwartet worden. Da keiner der Kandidaten mehr als die Hälfte der Stimmen erreichte, kommt es zu einem zweiten Wahlgang - am 29. November reicht dann die einfache Mehrheit der gültigen Stimmen für eine Entscheidung.

Hat Ihnen der Artikel gefallen? Jetzt teilen: