Am 7. Oktober wählen die Stuttgarter ein neues Stadtoberhaupt. Foto: Leif Piechowski

Von 17 Aspiranten, die vor einer Woche beim Wahlamt aktenkundig waren, sprang einer ab, drei kamen hinzu.

Stuttgart - Der OB-Sessel in der Landeshauptstadt reizt jetzt schon 19 Bewerberinnen und Bewerber – oder zumindest die Aussicht, im Wahlkampf und bei der offiziellen Kandidatenvorstellung die eigenen Anliegen zu vertreten.

Von den 17 Aspiranten, die noch vor gut einer Woche beim Wahlamt aktenkundig waren, hat zwar Frank Möller aus Stuttgart seine Bewerbung zurückgezogen, seither kamen aber drei Kandidaten hinzu: der promovierte Elektroingenieur Ralph Schertlen und Alexander Käck (beide Stuttgart) sowie Wendelin Armbruster (Sigmaringen). Über Letzteren ist in Stuttgart noch nichts bekannt.

Neue Verkehrslösungen und bessere Steuerung von Verkehrsanlagen

Schertlen (42) sagte auf Anfrage, er wolle ein paar gute Ideen publik machen und auch umsetzen, wenn es mit seiner Wahl klappen sollte. Ihm geht es um neue Verkehrslösungen und bessere Steuerung von Verkehrsanlagen, um eine andere Neckarnutzung, um eine bessere Aufstellung der Verwaltung durch Computerprogramme und um die Förderung des Engagements von jungen Menschen in den Stadtbezirken. Schertlen zeigte sich optimistisch, dass er die nötigen 250 Unterschriften von Unterstützern beibringen kann.

Alexander Käck war beteiligt, als die Initiative Ingenieure 22 im Zusammenspiel mit dem Büro Vieregg und Rössler in München ein Gutachten über die Leistungsfähigkeit des Stuttgarter Kopfbahnhofs vorlegten. Damit wollten sie gerichtsfest nachweisen, dass der bestehende Bahnhof mehr Züge pro Stunde abfertigen kann als der geplante Tiefbahnhof.

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