Die Stadt Böblingen sieht sich der Gleichbehandlung von Kandidaten bei der Oberbürgermeisterwahl verpflichtet – und verzichtet auch deshalb auf den Neujahrsempfang 2026.
Die Stadt Böblingen verzichtet auf den Neujahrsempfang 2026. Als Grund wird die zeitliche Nähe zur Oberbürgermeisterwahl am Sonntag, 25. Januar, genannt. Der Empfang würde im unmittelbaren Vorfeld der Wahlen – in der sogenannten „heißen Phase des Wahlkampfes“ – und darüber hinaus auch in enger zeitlicher Nähe zu den beiden offiziellen Kandidaten-Vorstellungsterminen der Stadt Böblingen stattfinden. Diese sind für Montag, 19. Januar, um 19 Uhr in der Kongresshalle Böblingen und für Dienstag, 20. Januar, um 19 Uhr in der Festhalle Dagersheim angesetzt.
Der Neujahrsempfang falle diesmal auch deshalb flach, weil Städte und Gemeinden eine Neutralitätspflicht hätten, teilt das Rathaus mit. Kommunen müssten eine Gleichbehandlung von Kandidatinnen und Kandidaten gewährleisten. Bei der OB-Wahl tritt der Amtsinhaber Stefan Belz (Grüne) wieder an. Weiter haben bisher Stefan Thien (Werteunion) sowie Fridi Miller und Aleksandar Blazevski (beide parteilos) ihre Bewerbungen eingereicht. Sollte eine Stichwahl erforderlich werden, ist hierfür der 8. Februar vorgesehen.
Böblingen bietet indessen eine Alternative zum Neujahrsempfang an. So werde die Bürgerschaft im Frühjahr die Möglichkeit haben, zu einem städtischen Empfang zusammenzukommen. Der Termin steht allerdings noch nicht fest. Im Jahr 2027 soll der Neujahrsempfang am Sonntag, 17. Januar, wieder wie gewohnt stattfinden.